Tipp Haus & Hof

Katzen entscheiden gerne selbst, wann sie kommen und gehen. Da aber auch ein Katzenhalter nicht ständig bereit stehen kann und will, um der vierpfotigen Mitbewohnerin die Tür zu öffnen, erleichtert der Einbau einer Katzenklappe das Zusammenleben ungemein. Herkömmliche Klappen haben allerdings einen entscheidenden Nachteil: Sie können nicht unterscheiden, ob es tatsächlich die eigene Katze ist, die gerade das Haus betritt, oder nicht doch der neugierige Nachbarskater. Deshalb empfiehlt sich die Verwendung einer Katzenklappe mit Sensor.

Moderne Mikrochip-Technologie

Katzenklappen mit Sensorerkennung basieren auf moderner Computertechnologie. Die Erkennung der zutrittsberechtigten Katze erfolgt mit Hilfe eines Transponderchips, der sich am Tier befindet. Am einfachsten ist es, diesen Chip an einem Halsband anzubringen. Sinnvoller ist es jedoch, den Chip von einem Tierarzt implantieren zu lassen, da ein Halsband verloren gehen kann und auch ein gewisses Verletzungsrisiko darstellt. Sobald sich eine Katze mit passenden Mikrochip der Klappe nähert, übermittelt der eingebaute Sensor ein Signal an den Schließmechanismus und entriegelt ihn. Für alle anderen tierischen Besucher bleibt die kleine Tür fest verschlossen.

Zusätzliche Funktionen

Eine Katzenklappe mit Sensor kann problemlos mehreren Katzen den Zutritt zum Haus ermöglichen, da verschiedene Chipnummern einprogrammiert werden können. Bei manchen Produkten kann sogar die Klappe für einzelne Katzen zeitweise verriegelt werden. So bleibt beispielsweise für ein krankes Tier die Tür verschlossen, während die anderen Katzen des Haushalts nach wie vor nach Belieben ein- und ausgehen können. Auch eine tageszeitabhängige Programmierung ist möglich, damit die Samtpfoten ab einer bestimmten Uhrzeit das Haus nur noch betreten, aber nicht mehr verlassen können.

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Bügeln gehört nach aktuellen Umfragen zu den besonders unbeliebten Arbeiten im Haushalt.

Die Menge macht den Unterschied!

Doch auch „Bügelmuffel“ verkraften es, hin und wieder ein Hemd oder eine Bluse zu bügeln. Wer aber pro Woche viele (mehr als zehn) akkurat geglättete Hemden und Blusen in den Kleiderschrank zaubern muss, freut sich über die professionelle Hilfe einer Hemdenbügelmaschine. Sie schont Kleidung und Nerven gleichermaßen.

Einfache Bedienung

Die Handhabung der handelsüblichen Hemdenbügelmaschinen ist denkbar einfach: Man streift das nasse Hemd über den Korpus, ganz so, als würde man sich selbst ankleiden. Danach spannt und erwärmt die Maschine das Kleidungsstück und die Feuchtigkeit im Gewebe besorgt den Rest. Der entstehende Dampf lässt die Textilfasern aufquellen und macht sie formbar. Knitter und Falten verschwinden wie durch Zauberei. Unfälle, die beim Bügeln von Hand, etwa durch ein zu heiß eingestelltes Eisen, möglich sind, kommen nicht vor. Und schnell geht die Sache auch: Nach fünf bis sieben Minuten ist ein normales Oberhemd fertig und die Maschine harrt der nächsten Aufgabe.

Und der Preis?

Zugegeben – die Anschaffung einer Hemdenbügelmaschine ist nicht ganz billig. Aber der hohe Komfort, ein im Vergleich zu herkömmlichem Bügeln eher unterdurchschnittlicher Stromverbrauch und die Langlebigkeit des Bügelhelfers machen seine Anschaffung zum Gewinn. Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass dieser Haushaltshelfer nicht perfekt ist. So werden beispielsweise nicht alle Stoffe gleich gut glattgebügelt und auch bei manchem Kragen muss manuell nachgebügelt werden. Auch ist der Bügelautomat recht groß und möchte natürlich bedient werden, sprich alle paar Minuten muss ein neues Hemd eingespannt werden – von ganz alleine macht sich die Arbei also auch damit nicht. Idealerweise sollte man die Maschine vor dem Kauf einmal testen oder sich vorführen lassen.

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Die Zahl der Einbrüche steigt nach Statistiken der Kriminalpolizei in Deutschland immer weiter an. Wie kann man sein Zuhause nachhaltig schützen, insbesondere während der eigenen Abwesenheit? Hilft eine Alarmanlage-Attrappe, Hundegebell vom Band oder simuliertes Fernseh-Geflacker? Anschaffung und Einbau richtiger Alarmanlagesysteme können ziemlich ins Geld gehen. Hier ist man schnell mit einer vierstelligen Summe dabei. Daneben gibt es auch weitaus günstigere Geräte, die eine Überwachung nur vortäuschen. Tatsächlich haben diese Videoüberwachungskameras oder kleinen Alarmkästen gar keine Alarmfunktionen, wirken aber täuschend echt. Sie bestehen äußerlich aus den gleichen Materialien wie richtige Anlagen und kommen mit Aluminiumgehäuse, stabilen Halterungen je nach Ausführung auch mit Kabeln und/oder einem Warnlicht. Manche Modelle sind batteriebetrieben oder haben sogar einen Bewegungsmelder und Schwenkmotor. Erhältlich sind sie schon ab zehn Euro, hochwertigere Varianten sind ab etwa 40 Euro zu haben.

Hält die Alarmanlage-Attrappe Einbrecher fern?

Auch wenn das Gadget eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher haben kann, warnen manche Juristen vor dem Einsatz einer solchen Alarmanlage-Attrappe. Es kann der Eindruck des Überwachens entstehen, was für manchen „Überwachten“ einen Eingriff in sein allgemeines Persönlichkeitsrecht darstellt. Wer eine Fake-Kamera installieren möchte, muss sich an ähnliche Richtlinien halten wie bei einer echten Videokamera. Das Hinweisschild „Achtung Videoüberwachung“ gehört beispielsweise auch dazu – was dem Abschrecken von Einbrechern aber nur entgegenkommt. An Hauseingängen oder Garagentoren dürfen die Kameras nicht installiert werden. Passanten oder Nachbarn könnten an die Überwachung glauben. Es gibt im Bereich der Überwachungskamera(-Attrappen) bereits einige Urteile deutscher Gerichte. Alarmanlagen ohne aufzeichnende Funktion sind dagegen datenschutzrechtlich unproblematisch. Sie hängen an der Hauswand und schlagen Alarm, wenn ein Fenster eingeschlagen oder aufgehebelt wird. Die Alarmanlage-Attrappe hat diese Funktion natürlich nicht, ist aber auch nicht als Dummy erkennbar. Egal ob mit funktionierender oder gefakter Anlage – natürlich gibt es nie eine 100-prozentige Sicherheit gegen Einbrecher. Und sicherlich sind reale Systeme sicherer als eine Attrappe. Wer aber nur ein geringes Budget zur Verfügung hat, fährt mit dem Fake besser als ganz ohne Schutz.

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