Allgemein

Wenn du drinnen oder abends und nachts fotografierst, sind ein großer Sensor und eine lichtstarke Optik wichtig. Auch der passende Brennweitenbereich spielt eine Rolle. Die Bildstabilisierung gleicht kleine Bewegungen der Kamera aus und hilft bei ruhigen Motiven.

Bei Personen in Bewegung ermöglicht eine lichtstarke Optik kürzere Belichtungszeiten und verringert Bewegungsunschärfe. Welche Kompaktkamera passt, hängt davon ab, ob Zoom, ein fester Bildwinkel oder möglichst viel Spielraum bei wenig Licht wichtiger ist.

Sensorgröße bei wenig Licht

Ein größerer Sensor bietet mehr Fläche, auf die Licht fällt. Bei vergleichbarem Bildausschnitt und ähnlicher Belichtung verschafft das Reserven bei wenig Licht. Für die Bildqualität zählen neben der Sensorgröße auch Pixelgröße, Sensorgeneration und kamerainterne Rauschreduzierung. Eine hohe Megapixelzahl ist daher kein verlässlicher Hinweis darauf, wie sauber eine Kamera dunkle Bilder aufnimmt.

Viele Kompaktkameras nutzen einen Sensor im 1-Zoll-Typ-Format. Der Name bezeichnet ein Format und gibt nicht die tatsächliche Sensordiagonale an. Größer sind etwa APS-C-Sensoren, wie sie in der Fujifilm X100VI und der Ricoh GR IV stecken. Die Panasonic LUMIX LX100 II verwendet einen 4/3-Zoll-Sensor.

Achte beim Kauf auf Sensor und Objektiv zusammen. Eine Kamera mit kleinerem Sensor und lichtstarkem Zoom kann im Alltag praktischer sein als eine Kamera mit größerem Sensor, deren fester Bildwinkel nicht zum eigenen Motiv passt. Ohne Vergleichstests unter gleichen Bedingungen lässt sich aus dem Sensorformat allein keine Rangliste für Nachtaufnahmen ableiten.

Blendenöffnung bei wenig Licht

Die Blende ist die Öffnung im Objektiv, durch die Licht auf den Sensor fällt. Je kleiner die angegebene Blendenzahl, desto größer die Öffnung und desto mehr Licht gelangt hinein.

Bei mehr Licht kann die Kamera entweder eine kürzere Belichtungszeit wählen, um Bewegung besser einzufrieren, oder eine niedrigere ISO-Einstellung nutzen. ISO beschreibt, wie stark die Kamera das Bildsignal verstärkt. Eine höhere ISO-Einstellung ermöglicht kürzere Belichtungszeiten, verstärkt aber das sichtbare Bildrauschen.

Eine große Blendenöffnung verringert zugleich die Schärfentiefe. Das bedeutet, dass bei offener Blende weniger Bereiche vor und hinter dem fokussierten Motiv scharf erscheinen. Bei Porträts kann das den Hintergrund weich zeichnen; bei nahen Motiven muss man genauer auf den Fokus achten.

Lichtstärke am Teleende prüfen

Die größte Blendenöffnung eines Zoomobjektivs kann sich mit der Brennweite ändern. Am Teleende lässt es oft weniger Licht durch als am Weitwinkelende.

Bei wenig Licht unterscheiden sich die Brennweitenbereiche beim Heranzoomen: Die Sony RX100 VA bietet 24–70 mm Kleinbild-Äquivalent. Die Sony RX100 VII reicht von 24 bis 200 mm. Die RX100 VII bietet mehr Reichweite; die RX100 VA hat den kürzeren Brennweitenbereich. Die technischen Angaben allein belegen jedoch nicht, welche Kamera bei hoher ISO die besseren Bilder liefert.

Eine Festbrennweite hat nur einen Bildwinkel, sie erfasst also immer denselben Ausschnitt. Ohne Standortwechsel lässt sich der Ausschnitt nicht ändern. Wer häufig mit einem 28- oder 35-mm-Bildwinkel fotografiert, braucht dafür keinen Zoom. Vor dem Kauf sollte deshalb der gewünschte Bildwinkel wichtiger sein als die längste Brennweite im Datenblatt.

Was Bildstabilisierung bei Nacht leistet

Die Bildstabilisierung gleicht kleine Bewegungen der Kamera aus. Bei einer ruhigen Nachtansicht hilft sie, längere Belichtungszeiten aus der Hand zu nutzen. Bewegt sich das Motiv, etwa eine Person in einem Innenraum, verhindert die Stabilisierung nicht, dass es verwischt. Dafür braucht die Kamera weiterhin eine ausreichend kurze Belichtungszeit.

Bei ruhigen Szenen ist Stabilisierung deshalb besonders nützlich. Für Aufnahmen von Kindern, Tieren oder Menschen auf einer Veranstaltung zählen vor allem eine große Blendenöffnung und eine Verschlusszeit, die die Bewegung einfriert. Ein Blitz kann ebenfalls helfen, verändert aber die Beleuchtung und Stimmung des Motivs.

Kompaktkameras im Vergleich

Kamera Sensor und Objektiv Passt besonders, wenn … Einschränkung
Panasonic LUMIX LX100 II 4/3-Zoll-Sensor, 24–75 mm, optische Stabilisierung ein Standardzoom mit größerem Sensor gefragt ist älteres Modell; aktuelle Verfügbarkeit und Preis prüfen
Fujifilm X100VI APS-C-Sensor mit 40,2 Megapixeln, 35 mm, f/2, Fünf-Achsen-Sensorstabilisierung ein fester Bildwinkel und ein größerer Sensor wichtiger sind als Zoom kein Zoom; der Bildwinkel bleibt auf 35 mm Kleinbild-Äquivalent ausgelegt
Ricoh GR IV APS-C-Sensor, 28 mm, Sensorstabilisierung eine kompakte Festbrennweite für Alltag, Straße oder Innenräume gesucht wird kein Zoom
Canon PowerShot G7 X Mark III 1-Zoll-Typ-Sensor, 24–100 mm, optischer Bildstabilisator ein vielseitiger Zoom gefragt ist Canon USA führt das Modell als nicht mehr verfügbar; den lokalen Marktstatus prüfen
Sony RX100 VA 1-Zoll-Typ-Sensor, 24–70 mm, optische Stabilisierung ein kurzer Zoom im Vordergrund steht aktuellen Neuware- und Gebrauchtmarkt prüfen
Sony RX100 VII 1-Zoll-Typ-Sensor, 24–200 mm, optische Stabilisierung ein besonders großer Zoombereich gebraucht wird vor dem Kauf prüfen, ob die längste Brennweite zum Einsatz passt

Die Fujifilm X100VI und die Ricoh GR IV haben beide einen APS-C-Sensor und eine Festbrennweite. Die Ricoh erfasst einen größeren Bildausschnitt und hat Sensorstabilisierung. Wer flexibel zoomen möchte, findet mit der Panasonic LX100 II, der Canon PowerShot G7 X Mark III oder der Sony RX100 VA kurze Zooms. Bei diesen älteren Modellen sollten Verfügbarkeit, Zustand und Garantie vor dem Kauf geprüft werden.

Die RX100 VII eignet sich eher, wenn ein großer Zoombereich gefragt ist.

Kompaktkamera nach Motiv auswählen

Bei unbewegten Nachtmotiven, etwa einer beleuchteten Straße oder einem Gebäude, hilft ein größerer Sensor. Die Bildstabilisierung gleicht Kamerabewegungen aus, sodass du länger aus der Hand belichten kannst und das Bild weniger verwackelt. Bei Menschen in dunklen Innenräumen zählt dagegen stärker, ob das Objektiv auch bei der genutzten Brennweite eine große Öffnung bietet. Eine kürzere Belichtungszeit hält Bewegungen besser fest.

Vor dem Kauf sollten diese Punkte geklärt sein:

  • Welcher Bildwinkel wird am häufigsten gebraucht: Weitwinkel, Standardbereich oder Tele?
  • Wie groß ist die größte Blendenöffnung des Zooms bei der Brennweite, die du tatsächlich nutzt?
  • Geht es überwiegend um ruhige Motive oder um Bewegung?
  • Ist ein fester Bildwinkel akzeptabel, wenn dafür Sensorgröße oder Lichtstärke besser zum Einsatzzweck passen?
  • Sind RAW-Aufnahme und manuelle Belichtung wichtig, um Bilder später gezielter zu bearbeiten?

Auch Handhabung, Sucher, Blitz und Akkulaufzeit können die Wahl beeinflussen. Sie ersetzen keine lichtstarke Optik, bestimmen aber, ob sich die Kamera in den typischen Aufnahmesituationen bequem nutzen lässt. Bei älteren Modellen sollten Kaufpreis und Zustand getrennt vom ursprünglichen Verkaufsstatus beurteilt werden.

Ein Homepage-Baukasten hilft kleinen Unternehmen, mit Vorlagen und Bausteinen eine Website zu erstellen. Ein kostenpflichtiger Tarif lohnt sich, wenn die kostenlose Version eine konkrete Anforderung des Betriebs nicht erfüllt. Dazu gehören etwa eine eigene Internetadresse, ein Firmenauftritt ohne Anbieterwerbung oder die Möglichkeit, online Zahlungen anzunehmen.

Für eine einfache Website mit Informationen reicht der kostenlose Tarif zunächst oft aus. Entscheidend ist, welche Funktionen der Betrieb braucht und ob der gewählte Premium-Tarif sie enthält. Die Bezeichnung „Premium“ allein sagt wenig über den Leistungsumfang aus.

Was kostenlose Tarife begrenzen

Gratis-Tarife begrenzen oft die Internetadresse und zeigen Werbung des Anbieters. Bei Wix verwendet eine kostenlose Website beispielsweise eine zugewiesene Adresse mit „wixsite.com“; außerdem erscheint Anbieterwerbung auf der Website und im Seitensymbol. Bei WordPress.com gehört eine Adresse mit „wordpress.com“ zum kostenlosen Tarif. Wer seine Website auf Angeboten, Fahrzeugen oder Rechnungen angibt, sollte prüfen, ob diese Adresse zum Firmenauftritt passt.

Auch Speicherplatz, Statistiken und zusätzliche Funktionen unterscheiden sich je nach Anbieter. Wix nennt für seinen Gratis-Tarif bis zu 500 MB Speicherplatz und bis zu 1 GB Bandbreite. WordPress.com bietet im kostenlosen Tarif laut eigener Funktionsübersicht 1 GB Medienspeicher und Statistiken für die letzten sieben Tage. Zugleich erlaubt dieser Tarif unbegrenzt viele Seiten, Beiträge und Nutzer und setzt laut Anbieter keine Traffic-Grenze. Vergleichen Sie deshalb die konkreten Tarifgrenzen und Funktionen, statt nur auf den Gratis-Status zu achten.

Für einen Betrieb mit wenigen Seiten und keinen digitalen Verkäufen können solche Grenzen ausreichen. Dann wird die Grenze zum Problem: Bilder und Dokumente können den Speicher füllen. Oder der Betrieb kann nicht nachvollziehen, woher Anfragen kommen.

Welche Funktionen Premium-Tarife bieten

Ein kostenpflichtiger Tarif kann eine eigene Domain ermöglichen, Anbieterwerbung entfernen und mehr Speicher oder zusätzliche Auswertungen bereitstellen. Je nach Anbieter und Tarif kommen Funktionen für Zahlungen, Buchungen, Marketing oder Backups hinzu. Anbieter verteilen diese Funktionen oft auf verschiedene Tarifstufen. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf, ob der Tarif die benötigte Funktion enthält.

Bei Wix sind Online-Zahlungen zum Beispiel nicht im Gratis-Tarif enthalten und laut Anbieter nur in ausgewählten kostenpflichtigen Tarifen verfügbar. WordPress.com stellt Plugins, also Erweiterungen für zusätzliche Funktionen, in seinen kostenpflichtigen Tarifen bereit. Erweiterte Sicherungsfunktionen sind dort höheren Tarifstufen zugeordnet. Ein teurerer Plan ist daher nicht automatisch nötig: Für eine einfache Firmenwebsite kann ein günstigerer Tarif genügen, wenn er Domain und gewünschte Funktionen abdeckt.

Eine kostenlose Testphase ist außerdem etwas anderes als ein dauerhaft kostenloser Tarif. Squarespace erlaubt den Aufbau und die Vorschau einer Website während einer Testphase; für die Veröffentlichung mit eigener Domain ist ein kostenpflichtiger Tarif erforderlich. Prüfen Sie daher, ob Sie einen Gratis-Tarif dauerhaft nutzen oder lediglich vorübergehend Funktionen testen.

Wann sich Premium für Firmen lohnt

Ein Upgrade lohnt sich, wenn eine Einschränkung die Arbeit oder den Auftritt des Betriebs tatsächlich behindert. Eine eigene Domain und das Entfernen von Werbung können sinnvoll sein, wenn der Betrieb seine Website als festen Kontaktpunkt nutzt. Das vereinheitlicht den Markenauftritt, führt aber nicht automatisch zu mehr Vertrauen oder Kundschaft.

Noch klarer ist der Bedarf, wenn die Website selbst einen Geschäftsvorgang abwickeln soll. Ein Betrieb, der online Zahlungen annehmen oder Buchungen ermöglichen will, braucht einen Tarif, der genau diese Funktionen enthält. Ähnlich verhält es sich mit Statistiken: Wenn der Betrieb regelmäßig auswerten möchte, welche Seiten Besucher aufrufen oder woher Anfragen kommen, reichen kurze oder eingeschränkte Statistiken möglicherweise nicht.

Benennen Sie zuerst die fehlende Funktion und prüfen Sie dann, ob ein Tarif sie enthält. Wenn es keinen konkreten Engpass gibt und die kostenlose Website ihren Zweck erfüllt, bringt ein Upgrade allein keinen klaren wirtschaftlichen Vorteil.

Tariflaufzeit und Anbieterwechsel prüfen

Vergleichen Sie neben dem Tarifpreis auch die Abrechnungsdauer, die Verlängerungsbedingungen und mögliche Zusatzkosten für die Domain. Anbieter bieten teils unterschiedliche Zahlungszeiträume an; Wix weist zudem darauf hin, dass Preise regional variieren. Die Preise lassen sich deshalb nicht allgemein nach günstig und teuer ordnen. Prüfen Sie die aktuellen Konditionen für Ihren Standort und den gewünschten Tarif.

Bedenken Sie auch, wie leicht Sie später zu einem anderen Anbieter wechseln können. Bei Wix muss die Website auf den Servern von Wix betrieben werden. WordPress.com erlaubt den Export von Inhalten wie Beiträgen, Seiten und Kommentaren; Design, Anpassungen, Erweiterungen und Mediendateien werden dadurch nicht automatisch vollständig mitgenommen. Prüfen Sie die Domain getrennt davon: Klären Sie, wer sie verwaltet und ob Sie sie bei einem Wechsel weiterverwenden können.

Rechtspflichten und Sichtbarkeit bei Google

Ein kostenpflichtiger Tarif macht eine Firmenwebsite nicht automatisch rechtssicher. Für geschäftsmäßige digitale Dienste müssen Betreiber in Deutschland bestimmte Informationen bereitstellen. Das Digitale-Dienste-Gesetz verlangt, dass diese Angaben leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sind. Welche Angaben im Einzelfall nötig sind, hängt vom Angebot ab; bei einem Shop oder beim Einsatz von Cookies können weitere Pflichten hinzukommen.

Auch zusätzliche Suchmaschinenwerkzeuge im Tarif garantieren keine bessere Platzierung. Sie können bei der Pflege und Auswertung helfen, ersetzen aber keine passenden Inhalte und technischen Grundlagen. Google weist darauf hin, dass technische Voraussetzungen es ermöglichen, eine Website in den Suchindex aufzunehmen. Sie garantieren die Aufnahme jedoch nicht. Entscheiden Sie sich also für Premium, weil Sie eine konkrete Funktion brauchen, nicht wegen eines Versprechens auf mehr Reichweite.

Vor dem Kauf prüfen

Vor dem Upgrade sollte der Betrieb prüfen, welche Tarifleistungen er tatsächlich braucht:

  • Ist eine eigene Domain enthalten, und wer bezahlt ihre Verlängerung?
  • Entfernt der Tarif Anbieterwerbung?
  • Reicht der Speicherplatz für Bilder und Dokumente?
  • Enthält genau dieser Tarif die benötigten Zahlungs-, Buchungs- oder Analysefunktionen?
  • Welche Laufzeit und Verlängerungsbedingungen gelten?
  • Lassen sich Domain und Inhalte bei einem späteren Wechsel weiterverwenden?

Für Live-Radio unterwegs brauchst du eine Internetverbindung. Ohne Internet hörst du Podcasts und Beiträge, die du vorher heruntergeladen hast, sowie gespeicherte Aufnahmen. radio.net hilft bei der Sendersuche, Audials Play bei Radioaufnahmen. ARD Sounds bündelt ARD-Angebote; in der Deutschlandfunk-App kannst du drei Programme mit einstellbarer Streamqualität hören.

Vier Radio-Apps im Vergleich

App Sender und Suche Aufnahme Offline-Nutzung
radio.net Suche und Sortierung nach Genre, Thema, Stadt und Land Keine Radioaufnahme in den geprüften Funktionsangaben belegt Podcasts lassen sich herunterladen
Audials Play Filter etwa nach Genre, Land, Sprache und Streamqualität Radioaufnahmen werden beworben Aufnahmen und Podcasts lassen sich offline hören
ARD Sounds ARD-Radioprogramme und Deutschlandradio; Übersicht „Alle Sender“ Keine Aufnahmefunktion in den geprüften Hilfeseiten belegt Viele Podcasts und Sendungen lassen sich herunterladen
Deutschlandfunk-App Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova Keine Aufnahmefunktion in den geprüften Hilfeseiten belegt Ausgewählte Beiträge und Sendungen lassen sich herunterladen

Die Anbieter nennen die Senderzahlen; unabhängig überprüft wurden sie nicht. Eine hohe Senderzahl bedeutet auch nicht, dass du jeden Sender an deinem Aufenthaltsort empfangen kannst. Je nach Betriebssystem (iOS oder Android) und App-Version unterscheiden sich auch die Funktionen.

radio.net für die Sendersuche

radio.net eignet sich, wenn du häufig zwischen Sendern wechselst oder neue Programme entdecken willst. Die Suche lässt sich nach Genre, Thema, Stadt oder Land eingrenzen; Favoriten helfen dabei, häufig gehörte Sender wiederzufinden. Die App bündelt außerdem Podcasts.

Für die Wiedergabe eines Live-Senders brauchst du eine Datenverbindung; Podcasts kannst du vorher herunterladen und später ohne Netz abspielen. In den geprüften Funktionsangaben ist keine Möglichkeit belegt, laufendes Radio aufzunehmen. In einzelnen App-Store-Bewertungen ist von Werbung oder Problemen beim Wiederverbinden die Rede. Das sind persönliche Erfahrungen und kein verlässlicher Beleg für die allgemeine Qualität.

Audials Play zum Aufnehmen

Audials Play ist die passende Wahl, wenn du eine Radiosendung für später speichern möchtest. Der Anbieter bewirbt Radioaufnahmen. Filter nach Genre, Land, Sprache und Streamqualität helfen bei der Suche. Podcasts und gespeicherte Sendungen lassen sich anschließend offline hören.

Prüfe vor der Nutzung, ob deine installierte App-Version die Aufnahmefunktion auf deinem Gerät bietet. Der Funktionsumfang kann sich je nach Plattform und Version unterscheiden. Die beworbene Aufnahmefunktion legt nicht fest, wofür du die Aufnahme anschließend nutzen darfst; welche Nutzung erlaubt ist, lässt sich nicht allgemein beantworten.

ARD Sounds für ARD-Angebote

ARD Sounds bündelt Audioangebote der ARD und von Deutschlandradio. Dazu gehören Livestreams, Podcasts und Hörspiele. Außerdem gibt es weitere Audioangebote. Die Ansicht „Alle Sender“ führt zu den verfügbaren Radioprogrammen. Mit einem ARD-Konto kannst du gespeicherte Inhalte auf verschiedenen Geräten abrufen.

Viele Sendungen und Podcasts kannst du herunterladen. Das gilt nicht für alle Inhalte: Wegen der Rechte und der festgelegten Verweildauer kannst du manche Inhalte nicht herunterladen oder dauerhaft abrufen. Ein Download speichert einen Beitrag als Datei. Für den Empfang eines laufenden Radioprogramms brauchst du weiterhin Internet.

Für Reisen außerhalb Deutschlands gibt es eine zusätzliche Einschränkung: Laut MDR sind ARD-Radiostreams seit dem 1. Oktober 2026 im Ausland nur noch über ARD Sounds und ardsounds.de verfügbar. Diese Angabe betrifft ARD-Livestreams; sie gilt nicht automatisch für alle Sender oder Länder.

Deutschlandfunk-App: Streamqualität einstellen

Die Deutschlandfunk-App bietet drei Live-Programme: Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova. Du kannst die Streamqualität einstellen und so den Datenverbrauch anpassen. Für die mittlere Qualität mit 96 kbit/s nennt der Anbieter etwa 43 MB pro Stunde. Bei 24 kbit/s sind es ungefähr 11 MB, bei 192 kbit/s rund 86 MB pro Stunde.

Ausgewählte Audiobeiträge und Sendungen lassen sich herunterladen und offline abspielen. Manche Inhalte sind aus rechtlichen Gründen nicht verfügbar. Die Downloads bleiben laut Anbieter auf dem Gerät, bis du sie löschst oder die App entfernst. Der Anbieter nennt in den geprüften Angaben keine Funktion zum Aufnehmen des Live-Programms.

Radio aufnehmen oder offline hören

Ein Filter grenzt eine Senderliste nach Merkmalen wie Ort, Sprache oder Musikrichtung ein. Eine Aufnahme speichert dagegen eine laufende Sendung. Beim Download wird ein Beitrag oder Podcast gespeichert, den der Anbieter bereits zum Abruf bereitstellt. Diese Unterschiede entscheiden darüber, was du unterwegs ohne Netz hören kannst.

Für Live-Radio benötigst du Datenempfang. Wenn dein Datenvolumen knapp ist, reduziere die Streamqualität oder lade Beiträge vor der Fahrt herunter. Die Deutschlandfunk-App nennt konkrete Richtwerte für ihren eigenen Stream; der Verbrauch anderer Apps und Sender kann abweichen.

Aufnahmezeit, Kameramodell, Belichtungseinstellungen und GPS-Koordinaten stehen oft direkt in der Bilddatei. Diese Angaben heißen EXIF-Daten.

Bei einzelnen Fotos reichen meist die eingebauten Werkzeuge von Windows oder macOS. Online-Viewer brauchen keine Installation. Für viele Dateien oder eine genauere Prüfung eignet sich ExifTool. Welche Angaben erscheinen, hängt vom Bildformat und den Daten in der Datei ab.

Welches Werkzeug liest EXIF-Daten aus?

Lösung Geeignet für Grenzen
Windows-Datei-Explorer Einzelne Fotos prüfen und einfache Eigenschaften entfernen Zeigt nur unterstützte Eigenschaften des jeweiligen Dateityps
Finder, Vorschau oder Fotos auf dem Mac Aufnahme- und Kameradaten ansehen, Fotos verwalten Die angezeigten Informationen unterscheiden sich je nach App und Datei
Online-Viewer Einzelne Fotos ohne Installation untersuchen Datenschutz hängt davon ab, wie der Anbieter die Datei verarbeitet
ExifTool Viele Dateien oder eine detaillierte Metadatenprüfung Die Bedienung über die Kommandozeile ist weniger einsteigerfreundlich

Für einen schnellen Blick auf ein einzelnes Bild nutzen Sie am besten die Funktion des Betriebssystems. Wenn Sie vor dem Teilen nach sensiblen Angaben suchen, prüfen Sie das Ergebnis zusätzlich. Eine leere Anzeige beweist nicht, dass die Datei keine weiteren Metadaten enthält.

EXIF-Daten unter Windows anzeigen

Klicken Sie im Datei-Explorer mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen Sie Eigenschaften. Im Reiter Details zeigt Windows die Eigenschaften der Datei an. Dazu gehören zum Beispiel Aufnahmedatum, Kameramodell oder Bildabmessungen.

Über Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen lassen sich unterstützte Angaben entfernen. Prüfen Sie anschließend die bearbeitete Datei erneut. Welche Informationen Windows anzeigt, hängt vom Dateiformat und den unterstützten Eigenschaften ab. Ein leeres Feld kann bedeuten, dass Windows den Wert nicht auslesen kann; es muss aber nicht heißen, dass er in der Datei fehlt.

Für einen schnellen Check im Alltag eignet sich der Datei-Explorer. Für viele Bilder oder eine umfassende Metadatenprüfung brauchen Sie ein anderes Werkzeug.

EXIF-Daten auf dem Mac anzeigen

Im Finder öffnen Sie über Darstellung → Vorschau einblenden die Vorschau-Seitenleiste. Sie zeigt je nach Dateityp Metadaten wie Erstellungsdatum sowie Kamera- oder Objektivmodell. So prüfen Sie die Informationen direkt im Ordner.

Für ein einzelnes Bild öffnen Sie die Datei in Vorschau und rufen das Info-Fenster auf. Dort sehen Sie Bilddaten und, sofern vorhanden, Angaben zum Aufnahmeort. In Fotos wählen Sie ein Bild aus und öffnen die Info-Ansicht, zum Beispiel mit Befehl-I. Dort können Aufnahmezeit, Gerät, Kameraangaben und gegebenenfalls der Ort stehen.

In Fotos lässt sich der Standort über Bild → Standort → Standort ausblenden verbergen. Andere EXIF-Daten und Metadaten entfernt Fotos dadurch nicht automatisch. Wenn Sie ein Bild vollständig bereinigen möchten, sollten Sie die Datei anschließend mit einem dafür geeigneten Werkzeug prüfen.

Online-Viewer auf Datenverarbeitung prüfen

Online-Viewer laufen ohne Installation im Browser. Manche Anbieter ermöglichen es, Metadaten anzuzeigen, zu durchsuchen oder zu exportieren. Die unterstützten Bildformate unterscheiden sich ebenfalls. Ein Anbieter nennt zum Beispiel JPEG, PNG, TIFF, WebP, HEIC und AVIF. Das heißt nicht, dass alle Viewer diese Formate gleich vollständig auslesen.

Bevor Sie ein privates oder berufliches Foto öffnen, prüfen Sie, ob der Dienst die Datei hochlädt oder direkt im Browser verarbeitet. Angaben zur lokalen Verarbeitung gelten nur für den jeweiligen Dienst. Zusatzfunktionen können weitere Daten übertragen: Bei einem untersuchten Viewer legen Freigabelinks Metadaten in einem Cloud-Speicher ab. Eine Kartenfunktion kann Koordinaten an einen externen Kartendienst senden.

Wenn unklar ist, was mit der Datei passiert, prüfen Sie sensible Fotos lieber mit einem Programm auf Ihrem Gerät. Für einen gelegentlichen Check eines unkritischen Bildes eignet sich ein Online-Viewer.

ExifTool: viele Dateien prüfen

ExifTool liest und bearbeitet Metadaten. Es eignet sich für große Bildsammlungen und detaillierte Auswertungen. Das Programm verarbeitet mehrere Dateien oder ganze Verzeichnisse und gibt ausgewählte Angaben aus. Damit bietet es mehr Möglichkeiten als die üblichen Ansichten im Datei-Explorer, Finder oder in Vorschau.

Sie bedienen ExifTool über die Kommandozeile. Für einen gelegentlichen Blick auf Metadaten sind die eingebauten Werkzeuge einfacher. Wenn Sie Metadaten verändern, arbeiten Sie zunächst mit einer Kopie und prüfen Sie das Ergebnis. ExifTool legt beim Schreiben standardmäßig eine Sicherungskopie mit dem Zusatz _original an. Löschen Sie Originale erst, wenn Sie kontrolliert haben, dass die bearbeitete Datei Ihren Anforderungen entspricht.

Vor dem Teilen prüfen

GPS-Koordinaten können den Aufnahmeort verraten. Zeitstempel geben Hinweise darauf, wann ein Bild entstanden ist. Auch Seriennummern sowie Namens- oder Copyright-Angaben können in Metadaten stehen. Welche dieser Angaben die Datei enthält, hängt unter anderem von der Kamera ab. Auch Dateiformat und Bearbeitung spielen dabei eine Rolle.

Prüfen Sie gezielt, welche Angaben Sie entfernen möchten, und öffnen Sie die bearbeitete Datei danach erneut. Gehen Sie nicht davon aus, dass eine Plattform Metadaten beim Teilen automatisch entfernt. Sichtbare Bilddetails können ebenfalls Hinweise auf Personen und Orte geben, etwa Straßenschilder oder Gebäude. Auch Gesichter liefern solche Hinweise.

Laden Webseiten langsam oder stocken Videos, prüfe zuerst mehrere Geräte und möglichst eine Verbindung per Netzwerkkabel. So kannst du herausfinden, ob die DSL-Leitung zu langsam ist, das WLAN zu schwach ist, ein einzelnes Gerät Probleme macht oder gerade große Dateien heruntergeladen werden.

Bleibt die Verbindung auch per Kabel langsam, vergleiche die Geschwindigkeit mit den Vertragswerten und nutze die offizielle Messung der Bundesnetzagentur. Mit dem Messprotokoll kannst du den Anbieter um Klärung bitten. Es lässt sich auch nutzen, um Ansprüche geltend zu machen oder einen Wechsel vorzubereiten.

Geräte und WLAN prüfen

Teste die Verbindung zuerst mit einem zweiten Gerät. Ist nur ein Laptop langsam, während Handy oder Fernseher normal funktionieren, liegt die Ursache wahrscheinlich bei diesem Gerät. Beende dort vorübergehend große Downloads und prüfe, ob Betriebssystem und Netzwerktreiber aktuell sind.

Sind mehrere Geräte betroffen, gehe näher an den Router und wiederhole den Test. Wird die Verbindung dort besser, spricht das für ein WLAN-Problem. Auch Wände und ungünstige Router-Standorte können die Verbindung bremsen. Das gilt ebenso für ungeeignete Kabel und Router-Einstellungen. Ein Test in Routernähe grenzt die Ursache ein, beweist aber noch nicht, dass die DSL-Leitung in Ordnung ist.

Starte Router und betroffenes Gerät einmal neu. Prüfe außerdem, ob die WLAN-Funktion an beiden Geräten eingeschaltet ist und die Kabel fest sitzen. Ein Neustart ist eine einfache erste Maßnahme, aber kein Beleg dafür, dass ein Leitungsfehler behoben wurde.

WLAN und DSL vergleichen

Ein gewöhnlicher Geschwindigkeitstest eignet sich als erste Orientierung. Aussagekräftiger wird der Vergleich, wenn du einen Computer mit einem Netzwerkkabel direkt am Router anschließt. Ein Kabeltest umgeht das WLAN und zeigt eher, ob die langsame Verbindung auch außerhalb des Funknetzes auftritt.

Führe den Vergleich aus, wenn keine anderen Geräte große Dateien herunterladen oder Videos in hoher Qualität streamen. Bleibt die Verbindung per Kabel langsam, melde die Störung beim Anbieter. Für einen rechtlich belastbaren Nachweis reicht ein einzelner Geschwindigkeitstest jedoch nicht aus. Dafür gelten die Messvorgaben der Bundesnetzagentur.

Vertragswerte nachschlagen

Vergleiche die Messwerte mit den Angaben in deiner Vertragszusammenfassung oder im Produktinformationsblatt. Dort stehen für den Download, also den Empfang von Daten, und den Upload, also das Senden von Daten, drei Werte: die minimale, die normalerweise verfügbare und die maximale Datenübertragungsrate.

Die beworbene Höchstgeschwindigkeit bedeutet nicht, dass der Anschluss jederzeit genau diesen Wert erreichen muss. Für die offizielle Prüfung zählen die vertraglichen Angaben und festgelegte Schwellen. Notiere die Werte, bevor du die Messkampagne startest.

Störung beim Anbieter melden

Ist die Verbindung auch mit Netzwerkkabel auffällig langsam oder fällt sie wiederholt aus, wende dich an den Anbieter. Beschreibe, wann das Problem auftritt und welche Geräte du getestet hast. Halte Datum, Uhrzeit und die Vorgangsnummer des Anbieters fest.

Die Bundesnetzagentur nennt den passiven Netzabschlusspunkt als Grenze der grundsätzlichen Verantwortung des Anbieters. Das ist meist die Anschlussdose, an der das Netz des Anbieters endet. Bei einem eigenen Router bist du für den fachgerechten Anschluss verantwortlich. Kläre deshalb auch, ob der Router richtig angeschlossen ist und ob der Anbieter einen Fehler auf seiner Seite feststellen kann. Eine Prüfung durch den Anbieter führt nicht automatisch zu einer sofortigen Lösung.

DSL-Geschwindigkeit offiziell messen

Für einen Nachweis bei einem Festnetzanschluss bietet die Bundesnetzagentur die kostenlose Breitbandmessung-Desktop-App an. Verbinde den Computer dafür per Netzwerkkabel mit dem Router. Messungen über WLAN oder mit einem anderen Testportal ersetzen das vorgeschriebene Verfahren nicht.

Die vorgeschriebene Messreihe umfasst 30 Messungen an drei verschiedenen Tagen, zehn Messungen pro Tag. Du musst sie innerhalb von 14 Tagen abschließen und zwischen den Messtagen jeweils mindestens einen Kalendertag Abstand halten. Bei den meisten Messungen wartest du mindestens fünf Minuten. Für die fünfte und sechste Messung eines Tages gilt ein Abstand von mindestens drei Stunden. Die App leitet dich durch die Messungen und erstellt danach ein signiertes Protokoll.

Nach den Festnetzregeln gilt eine Abweichung als nachgewiesen, wenn mindestens eines dieser Kriterien erfüllt ist:

  • An mindestens zwei von drei Messtagen bleibt die Geschwindigkeit unter 90 Prozent der vertraglichen Maximalgeschwindigkeit.
  • Die normalerweise verfügbare Geschwindigkeit wird bei mindestens 10 Prozent der Messungen unterschritten.
  • Die vertragliche Mindestgeschwindigkeit wird an mindestens zwei Messtagen jeweils mindestens einmal unterschritten.

Eine Abweichung im Download oder im Upload zählt. Für die Kriterien zählen die Vertragswerte und alle Messungen der Reihe, nicht ein einzelner niedriger Messwert.

Messprotokoll beim Anbieter einreichen

Schicke das signierte Protokoll an den Anbieter und fordere ihn auf, die Abweichung zu beheben. Bewahre das Protokoll, den Schriftverkehr und die Vorgangsnummern auf. Du musst deine Ansprüche selbst beim Anbieter geltend machen. Die Bundesnetzagentur setzt individuelle Geldansprüche grundsätzlich nicht für dich durch.

Unter bestimmten Voraussetzungen kommen eine Minderung des monatlichen Entgelts oder eine außerordentliche Kündigung infrage. Beides folgt nicht automatisch aus einem schlechten Einzeltest. Die Höhe einer Minderung hängt von der Abweichung ab. Lass die Berechnung gegebenenfalls mit dem Rechner der Verbraucherzentrale prüfen und kürze die Rechnung nicht ohne belastbare Grundlage. Bleibt eine außergerichtliche Einigung aus, kannst du eine Schlichtung bei der Bundesnetzagentur in Betracht ziehen.

Anbieterwechsel planen

Ein Wechsel ist sinnvoll, wenn die Störung nicht behoben wird oder Preis und Leistung am Standort nicht mehr passen. Prüfe vor dem Abschluss, welche Technik und welche realistischen Geschwindigkeiten an deiner Adresse verfügbar sind. Ein anderer Markenname bedeutet nicht automatisch, dass eine andere Leitung geschaltet wird oder die Verbindung schneller wird.

Prüfe auch die Kündigungsfrist und beauftrage den Wechsel möglichst früh, etwa drei Monate vor Vertragsende. Dabei kann der neue Anbieter die Kündigung beim bisherigen Anbieter übernehmen und den Umschalttermin abstimmen. Wenn du deine Festnetznummer behalten möchtest, beauftrage die Rufnummernmitnahme mit; sie ist kostenfrei. Achte darauf, dass deine Kundendaten bei beiden Anbietern übereinstimmen.

Nach der anfänglichen Vertragslaufzeit kannst du einen automatisch verlängerten Vertrag jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Bei einem rechtzeitig eingeleiteten Anbieterwechsel darf der bisherige Anbieter die Versorgung grundsätzlich nicht vor der Umschaltung einstellen.

Eine mobile Gasheizung gehört grundsätzlich nicht in ein Zelt oder Vorzelt. Beim Verbrennen von Gas kann farb- und geruchloses Kohlenmonoxid entstehen, das unbemerkt zu Vergiftungen führen kann. Eine offene Zeltklappe oder ein Fenster verhindert die Gefahr nicht zuverlässig.

Betreiben Sie eine Gasheizung im Zelt nur, wenn die Anleitung genau dieses Modell ausdrücklich dafür freigibt und Sie alle genannten Bedingungen erfüllen. Ohne diese Freigabe muss die Heizung außerhalb des Zelts stehen. Sicherheitsfunktionen und ein Kohlenmonoxidmelder ersetzen weder die Freigabe noch einen sicheren Aufstellort.

Risiken einer Gasheizung im Zelt

Kohlenmonoxid (CO) kann bei einer unvollständigen Verbrennung entstehen. Zu den möglichen Anzeichen einer Vergiftung gehören Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Schwäche, Müdigkeit und Verwirrtheit. Weil CO weder sichtbar noch riechbar ist, bemerken Menschen die Gefahr möglicherweise erst spät. Im Schlaf bleiben frühe Symptome häufig unbemerkt.

Auch wenn keine Kohlenmonoxidvergiftung droht, kann eine Gasheizung Brände und Verbrennungen verursachen. Heizflächen und Flammen erhitzen Zeltstoff, Schlafsäcke und Ausrüstung. Ein umgestoßenes Gerät oder zu geringe Abstände zu brennbarem Material erhöhen das Risiko. Undichte Anschlüsse oder beschädigte Schläuche können Gas freisetzen, das sich an einer Zündquelle entzündet.

Manche Geräte verbrauchen außerdem Sauerstoff aus ihrer Umgebung. Eine Sauerstoffmangelsicherung schaltet bestimmte Modelle bei bestimmten Bedingungen ab. Sie verhindert jedoch nicht automatisch eine Kohlenmonoxidvergiftung und macht ein Zelt nicht zu einem sicheren Aufstellort.

Freigabe vor dem Kauf prüfen

Prüfen Sie zuerst den vorgesehenen Einsatzbereich. Die Bedienungsanleitung muss klar beschreiben, ob das Gerät nur im Freien, in Innenräumen oder ausdrücklich in einem Zelt betrieben werden darf. Begriffe wie „für Camping“ oder „für Innenräume geeignet“ reichen als Zeltfreigabe nicht aus. Angaben des Herstellers für ein Modell oder einen Markt gelten nicht automatisch für andere Geräte oder für Deutschland.

Achten Sie auf eine deutschsprachige Anleitung und die erforderliche Produktkennzeichnung. Die CE-Kennzeichnung zeigt, dass das Gerät die geltenden europäischen Anforderungen erfüllt. Sie erlaubt aber keinen Betrieb, der der Anleitung widerspricht. Auch ein GS-Zeichen ersetzt nicht die Prüfung, ob das Gerät für den geplanten Einsatz vorgesehen ist.

Zusätzliche Abschaltungen sind sinnvoll, wenn ihre Funktion in der Anleitung nachvollziehbar erklärt wird. Dazu zählen eine Kippsicherung, eine Flammenüberwachung und eine Sauerstoffmangelsicherung. Diese Merkmale bieten zusätzlichen Schutz. Ob das Gerät im Zelt betrieben werden darf, muss weiterhin aus der Anleitung hervorgehen.

Prüfen Sie außerdem, ob Gasgerät, Druckregler, Schlauch und Flasche oder Kartusche zusammenpassen. Heizleistung, Gasverbrauch und Laufzeit helfen bei der Auswahl für den vorgesehenen Einsatz. Sie sagen jedoch nichts darüber aus, ob die Heizung im Zelt betrieben werden darf.

Gasheizung sicher aufstellen

Betreiben Sie eine nicht ausdrücklich für Zelte freigegebene Gasheizung außerhalb des Zelts. Stellen Sie sie auf eine ebene, stabile Fläche und halten Sie die in der Anleitung genannten Abstände zu Zeltstoff und anderen brennbaren Gegenständen ein. Ein allgemeingültiger Abstand für alle Geräte existiert nicht. Übernehmen Sie deshalb keine Werte von einem anderen Modell.

Richten Sie das Gerät so aus, dass Abgase nicht in ein Zelt, ein Vorzelt oder einen anderen geschlossenen Bereich ziehen. Halten Sie Gasflaschen und Kartuschen von Wärmequellen und direkter Sonneneinstrahlung fern. Lagern Sie sie an einem gut belüfteten Ort außerhalb des Zelts. Verwenden Sie nur passende, unbeschädigte Anschlüsse und Schläuche. Bei Rissen, porösen Stellen oder anderen Schäden verwenden Sie den Schlauch nicht weiter.

Lassen Sie die Heizung nicht unbeaufsichtigt laufen und schalten Sie sie vor dem Schlafengehen aus. Die US-Verbraucherschutzbehörde warnt besonders vor tragbaren Heizgeräten in geschlossenen Bereichen während des Schlafs. In großer Höhe steigt zudem das Kohlenmonoxidrisiko. Ein CO-Melder warnt zusätzlich. Die sichere Aufstellung und die Einhaltung der Geräteanleitung bleiben erforderlich.

Bei CO-Verdacht sofort ins Freie

Treten während des Heizbetriebs Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Verwirrtheit auf, verlassen Sie sofort den betroffenen Bereich und gehen Sie ins Freie. Rufen Sie den Notruf unter 112. Lüften oder schalten Sie das Gerät nur ab, wenn Sie sich dadurch nicht selbst gefährden. Kehren Sie erst zurück, wenn die Gefahr geklärt ist.

Welche Funklösung passt, hängt davon ab, ob Sie eine Lampe, ein Gerät oder einen fest angeschlossenen Stromkreis schalten möchten. Auch der Einbauort und die gewünschte Bedienung spielen eine Rolle. Aufsteckbare Funksteckdosen kommen in eine vorhandene Steckdose. Unterputzaktoren werden in die Elektroinstallation eingebaut und schalten einen festen Stromkreis.

Prüfen Sie außerdem, welche Leistung die Funksteckdose verträgt, wie weit ihr Signal am Einsatzort reicht und ob das Modell für drinnen oder draußen geeignet ist. Die Wattzahl und Angaben mit „bis zu“ zeigen allein nicht, ob die Funksteckdose zu Ihrem Gerät und Zuhause passt.

Aufsteckbar oder Unterputz?

Ein aufsteckbarer Zwischenstecker ist eine einfache Lösung, wenn Sie ein einzelnes Gerät schalten und nichts an der festen Installation ändern möchten. Sie stecken ihn in die Wandsteckdose und verbinden den Verbraucher damit. Dafür bleibt der Zwischenstecker sichtbar und belegt Platz. Prüfen Sie deshalb seine Maße, besonders wenn daneben eine zweite Steckdose liegt.

Ein Unterputzaktor sitzt in einer geeigneten Installationsdose, zum Beispiel hinter einem Schalter, und schaltet einen fest angeschlossenen Stromkreis. Nach dem Einbau ist er kaum zu sehen. Der Einbau hängt von Platz, Verdrahtung und vorhandenen Schaltern ab. Lassen Sie diese Arbeiten von einer Elektrofachkraft ausführen und prüfen Sie vorher die Montagevorgaben des konkreten Modells.

Merkmal Aufsteckbarer Zwischenstecker Unterputzaktor
Einbau In eine vorhandene Steckdose stecken In eine geeignete Installationsdose einbauen
Flexibilität Einfach an einen anderen Ort mitzunehmen An Einbauort und Stromkreis gebunden
Sichtbarkeit Bleibt sichtbar und braucht Platz Verschwindet hinter Schalter oder Abdeckung
Vor dem Kauf prüfen Maße, Steckdosenplatz und Lastgrenze Einbausituation, Verdrahtung und Lastgrenze

Im Handel werden die Begriffe nicht immer eindeutig verwendet. Ein Unterputzaktor ist meist keine Steckdose zum direkten Einstecken eines Geräts, sondern ein Schalter für einen festen Stromkreis.

Reichweite im eigenen Zuhause

Hersteller geben die Reichweite häufig für das Freifeld an. Das bedeutet, dass Sender und Empfänger ohne Hindernisse und mit Sichtkontakt funken. Eine Angabe von 40 Metern unter diesen Bedingungen entspricht daher nicht automatisch 40 Metern durch mehrere Räume.

Wände und Decken schwächen das Funksignal. Stahlbeton und Metallflächen haben denselben Effekt. Auch andere Funkquellen können den Empfang beeinträchtigen. Die Reichweitenangaben verschiedener Systeme lassen sich außerdem nicht direkt vergleichen: Für einzelne Produkte nennt Homematic IP beispielsweise 400 Meter typische Freifeldreichweite bei einer Schaltsteckdose und 210 Meter bei einem Unterputzaktor. Diese Werte beschreiben die jeweiligen Produkte unter Freifeldbedingungen, nicht die Reichweite in einer gewöhnlichen Wohnung.

Prüfen Sie den Empfang am geplanten Einsatzort, bevor Sie die Steckdose dauerhaft einplanen. Bei einem Smart-Home-System lohnt sich außerdem ein Blick darauf, ob passende Geräte als Reichweitenverlängerung dienen können. Ob das funktioniert, hängt vom jeweiligen System ab.

Lastgrenze und Sicherheit prüfen

Die maximale Leistung unterscheidet sich je nach Modell. Eine Homematic-IP-Schaltsteckdose nennt 2.990 Watt und 13 Ampere. Das sind Produktbeispiele, keine allgemeingültigen Werte für Funksteckdosen.

Vergleichen Sie die Angaben auf dem Typenschild des Geräts mit den Grenzwerten in Anleitung und Datenblatt der Funksteckdose. Achten Sie dabei auf Watt und Ampere und darauf, für welche Gerätearten die Funksteckdose zugelassen ist. Manche Hersteller geben Grenzwerte zum Beispiel nur für ohmsche Lasten an. Dazu zählen bestimmte Heizwiderstände. Prüfen Sie gesondert, ob Motoren, Pumpen oder Geräte zulässig sind, die beim Einschalten kurz besonders viel Strom ziehen.

Überlasten Sie den Zwischenstecker nicht und verwenden Sie beschädigte Geräte nicht weiter. Bei Geräten, deren zuverlässiger Betrieb wichtig für die Sicherheit ist, sollte die Funkverbindung nicht die einzige Möglichkeit zur Steuerung sein. Prüfen Sie in der Anleitung auch, was bei einem Funk- oder Stromausfall passiert.

Fernbedienung oder Smart Home?

Einfache Funksets bestehen meist aus einem Sender und einem oder mehreren Empfängern. Sie schalten die Steckdose per Fernbedienung; manche Zwischenstecker besitzen zusätzlich eine Taste direkt am Gerät. Für gelegentliches Ein- und Ausschalten reicht diese Bedienung oft aus.

Smart-Home-Modelle bieten je nach Produkt weitere Möglichkeiten, etwa App-Steuerung, Zeitpläne, Sprachsteuerung oder die Einbindung in Automationen. Dafür ist häufig eine Zentrale nötig. Eine Zentrale verbindet Funkgeräte mit dem Heimnetzwerk oder koordiniert sie innerhalb des Smart-Home-Systems. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Steckdose, Fernbedienung und Zentrale miteinander kompatibel sind und ob Sie die zusätzlichen Funktionen tatsächlich benötigen.

Eine Verbrauchsmessung ist ebenfalls nicht bei jeder Funksteckdose enthalten. Wenn Sie den Stromverbrauch erfassen möchten, muss das Modell diese Funktion ausdrücklich unterstützen. Bei App-gesteuerten Geräten sollten Sie prüfen, welche Daten der Anbieter speichert und wie die Steuerung ohne Internetverbindung funktioniert.

Schutz im Außenbereich

Wenn Sie ein Modell auf der Terrasse, im Garten oder in der Garage einsetzen, brauchen Sie eines, das der Hersteller ausdrücklich für draußen vorsieht. Die Schutzart IP44 steht für Schutz gegen feste Fremdkörper ab einer bestimmten Größe und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Sie bedeutet keinen Schutz gegen einen direkten Wasserstrahl oder Untertauchen.

Achten Sie darauf, dass nicht nur der Funkzwischenstecker, sondern auch die Außensteckdose, das Kabel und der angeschlossene Verbraucher zum Einsatzort passen. Ein IP44-Zwischenstecker macht eine ungeeignete Wandsteckdose oder ein nicht wetterfestes Gerät nicht automatisch sicher. Halten Sie außerdem die in der Anleitung vorgeschriebene Einbaulage ein. Ein Unterputzaktor mit Schutzart IP20 ist nicht für den Außenbereich ausgelegt.

Die passende Funksteckdose wählen

Für ein einzelnes Gerät, das Sie ohne Installationsarbeiten schalten möchten, ist ein aufsteckbarer Zwischenstecker meist die passende Lösung. Soll ein fester Stromkreis unauffällig geschaltet werden, kommt ein Unterputzaktor infrage, sofern Einbaudose, Verdrahtung und Last dazu passen und eine Elektrofachkraft den Einbau übernimmt.

Wählen Sie die Steuerung nach Ihrem Bedarf: Eine Fernbedienung genügt für einfaches Ein- und Ausschalten. Für Zeitpläne oder Sprachsteuerung brauchen Sie ein kompatibles Smart-Home-Modell und gegebenenfalls eine Zentrale. Bei Außenbetrieb und leistungsstarken Verbrauchern entscheiden Schutzart, Lastgrenzen und Herstellerfreigaben des konkreten Produkts.

Für Zeitlimits und Websitefilter am Windows-PC reicht Microsoft Family Safety oft aus. JusProg konzentriert sich auf altersabhängige Webfilter; Qustodio und Norton Family bieten zusätzliche Kontrollen und Berichte.

Welche Lösung passt, hängt davon ab, welche Browser und Programme Ihr Kind nutzt und wie stark Sie den Zugang begrenzen möchten. Kein Filter erkennt alle problematischen Inhalte zuverlässig. Vereinbaren Sie die Regeln gemeinsam und prüfen Sie, ob sie im Kinderkonto greifen.

Programme im Vergleich

Programm Funktionen am Windows-PC Grenzen und Voraussetzungen Passt besonders zu
Microsoft Family Safety Zeitlimits für Geräte sowie einzelne Apps und Spiele, Web- und Suchfilter, Aktivitätsberichte Webfilter und Berichte zu Web- und Suchaktivitäten setzen unterstützte Browser und die Anmeldung des Kindes mit einem Microsoft-Konto voraus. Der Webfilter ist an Microsoft Edge gebunden. Familien, die vor allem Zeit- und App-Regeln brauchen und Edge nutzen
JusProg Kostenloser Webfilter mit altersabhängigen Stufen; Profile, Website-Freigaben und Surfzeiten Bei jüngeren Profilen werden nicht gelistete oder nicht ausreichend bewertbare Websites überwiegend blockiert. Ab 12 ist der Zugang weiter. Die Windows-FAQ beschreibt JusProgNET 9.x für Windows 10 in der 64-Bit-Version; die Unterstützung aktueller Windows-11-Versionen ist dort nicht eindeutig geklärt. Eltern jüngerer Kinder, die einen strengeren, altersgestuften Webfilter suchen
Qustodio Laut Anbieter Webfilter, Aktivitätsmeldungen, App- und Spielsperren, Zeitpläne, Nutzungsübersichten und eine Funktion zum Pausieren des Internets Der Anbieter nennt Windows 10 oder höher. Für geschützte Windows-Geräte werden Chrome, Firefox und Edge unterstützt; nicht unterstützte Browser werden standardmäßig blockiert. Familien, die mehrere Geräte oder zusätzliche Kontrollen zentral verwalten möchten
Norton Family Laut Anbieter Web-, Such-, Zeit-, App- und Videoüberwachung, Berichte und eine Sofortsperre Für die vollständige Web- und Suchüberwachung unter Windows ist eine unterstützte Browser-Erweiterung nötig. Windows im S-Modus wird nicht unterstützt; der Funktionsumfang hängt außerdem von der Plattform ab. Eltern, die Zeitregeln mit Berichten und weiteren Überwachungsfunktionen verbinden möchten

Die Angaben zu Qustodio und Norton stammen von den Anbietern. Sie beschreiben die Funktionen, zeigen aber nicht, wie wirksam die Programme im Vergleich sind. Auch bei Microsoft hängt der Webfilter davon ab, welchen Browser Ihr Kind nutzt. Prüfen Sie vor der Einrichtung, ob die Lösung mit diesem Browser und den Programmen funktioniert, die Ihr Kind tatsächlich verwendet.

JusProg unterscheidet sich vor allem durch seine Altersstufen. Bei jüngeren Profilen werden unbekannte Seiten eher gesperrt. So werden ungeeignete Inhalte eher blockiert. Dafür ist manchmal auch eine passende Informationsseite erst nach Ihrer Freigabe erreichbar. Ab 12 Jahren sind mehr unbekannte Inhalte zugänglich, und der Filter ist weniger streng.

Kindersicherung nach Alter wählen

Bei jüngeren Kindern sind gemeinsames Surfen und ein enger Zugang zu Websites ein sinnvoller Anfang. JusProg bietet dafür altersabhängige Stufen. Bei Microsoft Family Safety können Sie einzelne Websites erlauben oder sperren. Eine strenge Voreinstellung braucht jedoch regelmäßige Kontrolle, damit hilfreiche Seiten nicht dauerhaft blockiert bleiben.

Im Grundschulalter helfen feste Zeitfenster und Regeln für Spiele und Apps. Die Informationsseite gesund.bund.de nennt als Orientierung für Kinder im Grundschulalter höchstens 30 bis 45 Minuten digitale Medien pro Tag außerhalb der Schule. Für 9- bis 12-Jährige nennt sie 45 bis 60 Minuten. Diese Werte beziehen sich auf Freizeitmedien insgesamt, nicht allein auf die PC-Nutzung, und sind Richtwerte statt verbindlicher Grenzwerte.

Bei Jugendlichen von 12 bis 16 Jahren nennen gesund.bund.de und klicksafe als Orientierung 1 bis 2 Stunden Freizeit-Bildschirmzeit pro Tag. Auch diese Angabe umfasst die gesamte Freizeitnutzung digitaler Medien. In dieser Altersgruppe sind gemeinsam vereinbarte Zeitregeln und einzelne App-Limits oft besser an den Alltag anzupassen als ein pauschaler Webfilter. Besprechen Sie auch, was Ihr Kind bei unangenehmen Kontakten oder problematischen Suchergebnissen tun kann.

Ab 16 Jahren können Sie Filter schrittweise lockern und sich auf konkrete Absprachen oder einzelne Zeit- und App-Regeln konzentrieren. Die technische Altersstufe eines Filters sagt nicht automatisch aus, welche Websites für ein bestimmtes Kind geeignet sind. Richten Sie die Regeln nach Reife, Nutzung und Alltag Ihres Kindes aus.

Kindersicherung am Windows-PC einrichten

Richten Sie den Schutz für das Kinderkonto ein. Wählen Sie eine passende Lösung und testen Sie ihre Regeln im Browser, den Ihr Kind nutzt. Prüfen Sie danach, ob die Regeln im Alltag funktionieren. Besprechen Sie die Grenzen mit Ihrem Kind und passen Sie sie bei Bedarf an.

  1. Richten Sie ein eigenes Konto für Ihr Kind ein. Behalten Sie ein separates Administratorkonto für sich und geben Sie dem Kinderkonto keine Administratorrechte. So kann Ihr Kind wichtige Einstellungen und Schutzprogramme schwerer verändern.
  2. Wählen Sie eine Hauptlösung. Prüfen Sie vorher die Windows-Version, den Browser und die gewünschten Funktionen. Die Produkte unterscheiden sich bei Browserunterstützung und Umfang der Kontrolle.
  3. Legen Sie Regeln für das Kinderkonto fest. Je nach Programm wählen Sie eine Altersstufe oder einen Inhaltsfilter und legen Zeitfenster sowie Limits für bestimmte Apps oder Spiele fest. Bei mehreren Kindern richten Sie getrennte Profile ein, wenn das Programm diese Funktion bietet.
  4. Testen Sie den Filter im verwendeten Browser. Bei Microsoft Family Safety muss das Kind für die Webfilter mit seinem Microsoft-Konto in einem unterstützten Browser angemeldet sein. Norton benötigt für den vollen Web- und Suchumfang unter Windows eine unterstützte Erweiterung. Qustodio nennt Chrome, Firefox und Edge als unterstützte Browser.
  5. Prüfen Sie blockierte und erlaubte Seiten. Testen Sie eine passende Schul- oder Informationsseite und kontrollieren Sie, ob Zeitlimits für das richtige Konto gelten. Geben Sie sinnvolle Seiten gezielt frei und passen Sie Regeln an, wenn sie den Alltag unnötig stören.
  6. Besprechen Sie die Regeln mit Ihrem Kind. Erklären Sie, welche Grenzen gelten und warum. Prüfen Sie die Einstellungen regelmäßig und passen Sie sie an, wenn sich die Nutzung oder die Selbstständigkeit Ihres Kindes ändert.

Was Filter leisten und was nicht

Ein Webfilter ordnet Websites nach festgelegten Regeln oder Bewertungen ein und kann dabei geeignete Seiten sperren oder problematische übersehen. JusProg weist selbst darauf hin, dass kein Filter vollständige Sicherheit bietet. Zeitlimits und Aktivitätsberichte ersetzen weder Ihre Begleitung noch Gespräche über Inhalte und Kontakte im Netz.

Vergleichen Sie die Programme mit Vorsicht: Die Funktionsbeschreibungen stammen überwiegend von den Herstellern. Es liegt kein aktueller unabhängiger Vergleich vor, der die Programme unter gleichen Bedingungen auf Fehlblockaden, Umgehbarkeit, Datenschutz und Bedienbarkeit prüft. Prüfen Sie vor der Installation auch, welche Windows-Versionen und Browser unterstützt werden und welche Funktionen und Lizenzen enthalten sind. Die FAQ sagt nicht eindeutig, ob JusProg Windows 11 unterstützt.

Die Kommission für Jugendmedienschutz bewertete 2021 die Eignungsprüfung bestimmter erweiterter JusProg-Versionen als rechtlich unbedenklich. Die Aussage galt für die damals genannten Versionen. Sie belegt weder, dass jede spätere Ausgabe geprüft wurde, noch dass der Filter vollständig vor ungeeigneten Inhalten schützt.

Welchen Kenntnisnachweis Sie in Deutschland brauchen, hängt von der Drohnenklasse und dem Fluggebiet ab. „Drohnenführerschein“ ist der umgangssprachliche Begriff dafür. In der offenen EU-Betriebskategorie sind vor allem der Kompetenznachweis A1/A3 und das Fernpilotenzeugnis A2 relevant.

Prüfen Sie die Klasse Ihrer Drohne und überlegen Sie, wo Sie fliegen wollen. Für manche leichte Drohnen brauchen Sie keinen formalen Nachweis. Die Anleitung müssen Sie trotzdem beachten. Andere Flüge erfordern A1/A3. Für bestimmte Flüge mit einer C2-Drohne brauchen Sie zusätzlich A2.

Wann Sie A1/A3 oder A2 brauchen

Ob Sie einen Nachweis brauchen, hängt von der Drohnenklasse und den Flugbedingungen ab. Das Gewicht allein sagt es nicht. Die Klassenkennzeichnung, etwa C0, C1 oder C2, finden Sie an der Drohne oder in den Herstellerangaben.

Für eine C0-Drohne unter 250 Gramm ist keine formale Prüfung vorgeschrieben, die Anleitung müssen Sie trotzdem beachten. Auch für bestimmte ältere oder privat gebaute Drohnen unter 250 Gramm ist kein formaler Kompetenznachweis nötig. Bei einer C1-Drohne benötigen Sie für Flüge in A1 den Nachweis A1/A3. Viele Flüge in der Unterkategorie A3 setzen ihn ebenfalls voraus.

A2 ist vor allem dann relevant, wenn Sie eine C2-Drohne in der Unterkategorie A2 fliegen möchten. Dabei dürfen Sie nicht über unbeteiligte Personen fliegen und müssen grundsätzlich mindestens 30 Meter Abstand halten. Ist die Langsamflugfunktion aktiviert, kann der Abstand auf 5 Meter sinken. Wenn Sie mit einer C2-Drohne die Bedingungen von A3 einhalten, brauchen Sie deshalb keine A2-Prüfung.

Auch gewerbliche Flüge können in der offenen Kategorie stattfinden. Entscheidend ist, ob Drohne und Flug die Regeln der jeweiligen Unterkategorie erfüllen. Prüfen Sie deshalb vor der Anmeldung die Drohnenklasse und den vorgesehenen Flugbereich.

A1/A3 online erwerben

Für A1/A3 gibt es beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) einen Online-Lehrgang mit anschließender Onlineprüfung. Sie erstellen ein Konto im LBA-Portal, lernen die Inhalte und lösen Übungsaufgaben. Das Bundesportal nennt für den Lehrgang eine durchschnittliche Dauer von etwa drei bis sechs Stunden.

Die Prüfung besteht aus 40 Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten. Sie haben bis zu 45 Minuten Zeit und müssen mindestens 75 Prozent richtig beantworten. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie den Nachweis als PDF. Bei Nichtbestehen lässt sich die Prüfung wiederholen.

Das Bundesportal nennt keine fachlichen Voraussetzungen für A1/A3. Minderjährige unter 16 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung ihrer gesetzlichen Vertretung. Halten Sie daher vor allem den Zugang zum LBA-Portal bereit und prüfen Sie vor der Anmeldung, welche Konto- und Zahlungsangaben verlangt werden.

A2 mit Selbsttraining und Prüfung

A2 baut auf A1/A3 auf. Zusätzlich müssen Sie ein praktisches Selbsttraining unter den Bedingungen von A3 absolvieren und erklären, dass Sie es durchgeführt haben. Sie müssen das Selbsttraining separat absolvieren. Bei der A2-Theorieprüfung gibt es keine praktische Flugprüfung.

Die Theorieprüfung legen Sie bei einer vom LBA benannten Prüfstelle ab. Je nach Prüfstelle findet sie vor Ort oder als beaufsichtigte Onlineprüfung statt. Laut EU-Vorgaben umfasst die Prüfung mindestens 30 Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten. Die Prüfung behandelt Meteorologie. Außerdem geht es um die Leistungsfähigkeit von Drohnen im Flug sowie um technische und betriebliche Maßnahmen zum Schutz von Menschen am Boden.

Für die Anmeldung sollten Sie den A1/A3-Nachweis und die Erklärung zum Selbsttraining bereithalten. Auch einen gültigen Identitätsnachweis sollten Sie bereithalten. Bei Minderjährigen können zusätzliche Zustimmungen nötig sein. Klären Sie Alters- und Anmeldevorgaben direkt bei der Prüfstelle. Die Stellen können unterschiedliche Regeln dafür haben, wie Sie Unterlagen einreichen und die Prüfung ablegen.

Online- und Präsenzprüfung

A1/A3 läuft vollständig online über das LBA. Sie sparen die Anfahrt und wählen Lern- und Prüfungszeit flexibel. Für den Nachweis müssen Sie dennoch den vorgesehenen Lehrgang absolvieren und die Prüfung im LBA-Verfahren ablegen.

Bei A2 hängt das Format von der Prüfstelle ab. Bei einer beaufsichtigten Onlineprüfung sparen Sie sich die Anreise. Die Prüfstelle kann Ihre Unterlagen vorher prüfen. Bei einem Präsenztermin schreiben Sie die Prüfung an einem Prüfungsort. Der Prüfungsort sagt nichts darüber aus, ob ein Vorbereitungskurs enthalten ist: Lernmaterial, Betreuung und Wiederholungsbedingungen unterscheiden sich je nach Angebot. Vergleichen Sie deshalb die Leistungen und Preise der Angebote.

Was A1/A3 und A2 kosten

Zu den Gesamtkosten gehören die amtlichen Gebühren: 25 Euro LBA-Gebühr für A1/A3 und 30 Euro für die Ausstellung des A2-Zeugnisses. Ein Kurs oder die Prüfung bei einer Prüfstelle kann zusätzlich kosten.

Droniq nannte als Beispielpreise 95 Euro für ein Online-A2-Angebot und 248 Euro für ein Präsenzangebot. Laut Anbieter kommt die LBA-Gebühr von 30 Euro jeweils hinzu. Die Preise sind einzelne Angebotsbeispiele und keine allgemein geltenden Tarife.

Kostenpunkt Betrag Einordnung
A1/A3 25 Euro Amtliche Gebühr
A2-Ausstellung 30 Euro Amtliche Gebühr, zusätzlich zu möglichen Anbieterpreisen
A2 online bei Droniq 95 Euro Beispielpreis des Anbieters, zuzüglich 30 Euro
A2 in Präsenz bei Droniq 248 Euro Beispielpreis des Anbieters, zuzüglich 30 Euro

Mit den genannten Preisen kostet A1/A3 zusammen mit A2 beispielhaft 150 Euro online oder 303 Euro bei einer Prüfung vor Ort. Wenn Sie A1/A3 bereits besitzen, ziehen Sie 25 Euro von der Gesamtsumme ab. Anfahrt und Unterkunft bei einem Präsenztermin können weitere Kosten verursachen. Prüfen Sie vor der Buchung außerdem, ob eine Wiederholungsprüfung extra berechnet wird und ob der angezeigte Paketpreis alle Gebühren enthält.

Gültigkeit und Verlängerung

A1/A3 und A2 gelten grundsätzlich fünf Jahre. Danach müssen Sie nach EU-Regeln Ihre Kenntnisse erneut nachweisen oder eine Auffrischungsschulung absolvieren. Informieren Sie sich rechtzeitig beim LBA oder bei der zuständigen Prüfstelle über den aktuellen Ablauf und mögliche Gebühren.

Wenn Sie auf dem Arbeitsweg vor allem Ihr Smartphone laden, reicht meist eine Powerbank, deren Kapazität zu Ihrem Bedarf passt. Sie liefert zusätzliche Energie und ist kompakter als ein großes Modell. Für Tablet oder Notebook zählen neben der Kapazität auch die Energie in Wattstunden (Wh) und die Ladeleistung in Watt (W).

mAh gibt die Ladungsmenge der Akkuzellen an, Wh ihren Energieinhalt und W die Leistung, mit der die Powerbank Geräte lädt.

Kapazität und Ladeverluste

Die mAh-Angabe gibt eine erste Orientierung zur Größe des eingebauten Akkus. Sie lässt sich aber nicht direkt in vollständige Smartphone-Ladungen umrechnen. Die Powerbank passt die Spannung der Akkuzellen an den USB-Anschluss an. Dabei geht Energie verloren. Auch das angeschlossene Gerät verbraucht während des Ladens Strom.

Als grobe Orientierung eignet sich eine Powerbank mit kleinerer Kapazität als Reserve. Für den täglichen Smartphone-Gebrauch sollte die Kapazität zum Ladebedarf passen. Wenn Sie neben dem Smartphone ein Tablet laden oder ein Notebook versorgen möchten, wählen Sie ein Modell mit entsprechend höherer Kapazität. Wie oft Sie ein Gerät tatsächlich laden können, hängt vom Gerät und davon ab, wie Sie es während des Ladens nutzen.

Powerbanks anhand der Wattstunden vergleichen

Wattstunden berücksichtigen sowohl die Ladungsmenge als auch die Spannung.

Die Wh-Angabe zeigt, wie viel Energie rechnerisch in den Zellen steckt. Wegen der Umwandlungs- und Ladeverluste kommt nicht die gesamte Energie im Smartphone, Tablet oder Notebook an. Wh helfen vor allem beim Vergleich unterschiedlicher Modelle und bei der Prüfung von Flugregeln.

Für Flugreisen nennt die US-Luftfahrtbehörde FAA für Ersatzakkus eine Grenze von 100 Wh: Bis zu diesem Wert sind Powerbanks nach ihrer Regelung grundsätzlich zulässig. Bei 101 bis 160 Wh ist die Zustimmung der Fluggesellschaft erforderlich; höhere Werte sind nach dieser FAA-Regelung nicht erlaubt. Die Vorgaben gelten für den US-Luftverkehr. Prüfen Sie vor einer Reise zusätzlich die Bestimmungen Ihrer Fluggesellschaft und des Abfluglands.

Watt entscheiden über das Tempo

Die Wattzahl zeigt, wie viel Leistung die Powerbank an ein Gerät liefern kann. Eine höhere Wattzahl sorgt nicht automatisch für schnelleres Laden: Das Smartphone, Tablet oder Notebook muss die Leistung unterstützen, und auch das Kabel muss passen.

Für viele aktuelle Smartphones ist USB-C Power Delivery, kurz USB-PD, ein wichtiges Verfahren zum Schnellladen über USB-C. Achten Sie beim Kauf darauf, welche Leistung der USB-C-Ausgang tatsächlich liefert. Beim Notebook vergleichen Sie diese Angabe mit dem Leistungsbedarf des konkreten Modells. Eine große Kapazität allein reicht deshalb nicht, um ein Notebook zuverlässig zu laden.

Anschlüsse und Kabel prüfen

USB-C bezeichnet die Form des Steckers. Der Anschluss allein garantiert weder USB-PD noch eine bestimmte Ladeleistung. Prüfen Sie daher die technischen Angaben der Powerbank und achten Sie darauf, welche Leistung jeder Anschluss unterstützt.

Ein USB-A-Ausgang ist praktisch, wenn Sie ältere Kabel oder Geräte nutzen. Bei mehreren Ausgängen sollten Sie die Gesamtleistung beachten: Lädt die Powerbank mehrere Geräte gleichzeitig, teilt sie die verfügbare Leistung möglicherweise auf. Das Kabel muss zum Anschluss und zur benötigten Leistung passen. Ein ungeeignetes Kabel begrenzt die Ladegeschwindigkeit.

Powerbank nach Gerät auswählen

Nutzung auf dem Arbeitsweg Worauf Sie achten sollten
Smartphone Wählen Sie eine Kapazität, die zu Ihrem Ladebedarf passt. Für schnelles Laden prüfen Sie die unterstützte Leistung und USB-PD-Kompatibilität.
Tablet Planen Sie mehr Kapazität als für ein Smartphone allein ein. Prüfen Sie außerdem die Ladeleistung und den passenden Anschluss für Ihr Modell.
Notebook Vergleichen Sie die Wh-Angabe und die USB-PD-Leistung mit den Anforderungen des Notebooks. Wählen Sie die Kapazität passend zum Energiebedarf; sie garantiert aber keine vollständige Ladung.
Mehrere Geräte Prüfen Sie die Leistung pro Anschluss und die Gesamtleistung beim gleichzeitigen Laden.

Wenn Sie ein Notebook unterwegs nur kurz nachladen möchten, kann eine passende Ausgangsleistung wichtiger sein als eine möglichst hohe mAh-Zahl. Für längere Nutzung ohne Steckdose zählt zusätzlich die gespeicherte Energie. Orientieren Sie sich deshalb an den Angaben des Notebook-Herstellers und der Powerbank.

Schutzfunktionen und Zustand

Achten Sie darauf, dass der Hersteller Schutz vor Überladung, Überstrom, Überlast, Kurzschluss und Übertemperatur nennt. Der Prüfstandard UL 2056 für Powerbanks ist ein zusätzlicher Anhaltspunkt. Die CE-Kennzeichnung steht für die Erklärung des Herstellers, dass das Produkt die geltenden EU-Anforderungen erfüllt; sie ist kein unabhängiges Qualitätssiegel.

Kaufen Sie bei einem nachvollziehbaren Händler und prüfen Sie, ob der Hersteller klare Angaben zu Garantie und Rückrufen bereitstellt. Eine beschädigte, aufgeblähte oder ungewöhnlich heiße Powerbank sollten Sie nicht weiterverwenden. Prüfen Sie bei älteren oder gebraucht gekauften Modellen, ob die Modellnummer in Rückrufmeldungen auftaucht.

Für den täglichen Arbeitsweg reicht meist eine kompakte Powerbank, wenn Sie damit nur Ihr Smartphone unterwegs nachladen. Laden Sie mehrere Geräte oder ein Notebook, brauchen Sie mehr Kapazität und ausreichend Leistung am passenden Anschluss.

Der Wert in mAh zeigt, wie viel elektrische Ladung die Powerbank speichert. Er sagt aber nicht allein aus, wie viel Energie am USB-Ausgang ankommt. Vergleichen Sie deshalb auch die Wattstunden (Wh) und prüfen Sie, ob Leistung und Anschlüsse zu Ihren Geräten passen.

Wählen Sie nach Ihrem Ladebedarf

Überlegen Sie zuerst, was die Powerbank an einem normalen Arbeitstag versorgen soll. Wenn Sie unterwegs nur gelegentlich Ihr Smartphone nachladen, ist ein kleines Modell leichter mitzunehmen und bietet eine praktische Reserve. Für mehrere Nachladungen oder zusätzliche Geräte wie Kopfhörer lohnt sich mehr Kapazität. Wer ein Tablet oder Notebook laden will, muss neben der Kapazität auch die Ausgangsleistung prüfen.

Für gelegentliches Nachladen eines Smartphones kann eine Powerbank mit eher geringer Kapazität ausreichen. Das ist eine Orientierung, keine Garantie für eine bestimmte Anzahl vollständiger Ladungen. Wie oft die Powerbank reicht, hängt auch vom Energiebedarf des Geräts und von Ladeverlusten ab.

Der mAh-Wert verrät nicht zuverlässig, wie oft Sie ein Smartphone mit der Powerbank laden können. Powerbanks und Smartphones unterscheiden sich dafür zu stark. Wenn Sie regelmäßig am Ende des Arbeitstags noch viel Energie in der Powerbank haben, genügt beim nächsten Kauf womöglich ein kleineres Modell. Ist sie schon auf dem Heimweg leer, spricht das für mehr Reserve.

Vergleichen Sie Wattstunden

Die Angabe in Wattstunden berücksichtigt Spannung und Ladungsmenge. Die Beziehung lautet: Wattstunden = Volt × Amperestunden. Hersteller beziehen mAh-Angaben nicht immer auf dieselbe Spannung. Deshalb lassen sich diese Werte allein nur eingeschränkt vergleichen. Eine Angabe zur nutzbaren Energie in Wh oder ein unabhängiger Messwert hilft beim Vergleich.

Die Stiftung Warentest prüfte 2026 insgesamt 24 Powerbanks. Die gemessene nutzbare Energie unterschied sich je nach Gerät. Die Messwerte lassen sich nicht auf alle Powerbanks übertragen.

Mehr Kapazität bietet mehr Energiereserve, nimmt aber meist mehr Platz ein und wiegt mehr. Ein einzelnes von COMPUTER BILD getestetes Modell wog 200 Gramm; dieser Wert ist ein Beispiel und kein Durchschnitt für die gesamte Größenklasse. Wenn Sie die Powerbank jeden Tag mitnehmen, achten Sie daher neben der Kapazität auch auf Maße und Gewicht.

Prüfen Sie Leistung und Anschlüsse

Die Kapazität beschreibt die gespeicherte Energie; die Leistung in Watt gibt an, wie schnell die Powerbank ein Gerät laden kann. Für schnelles Laden müssen Powerbank und Gerät außerdem denselben Ladestandard unterstützen. Ein USB-C-Anschluss allein garantiert weder eine bestimmte Ladegeschwindigkeit noch die Eignung für ein Notebook.

Prüfen Sie sowohl die Ausgangsleistung des einzelnen Anschlusses als auch die Gesamtleistung auf der Verpackung. Wenn Sie mehrere Geräte gleichzeitig anschließen, verteilt die Powerbank ihre Leistung auf die Ports. Dann kann jedes Gerät langsamer laden als bei alleiniger Nutzung. Für Tablets und Notebooks nennt der TÜV SÜD je nach Gerät Leistungen von etwa 30, 45 oder 65 Watt als mögliche Größenordnungen. Entscheidend ist, welche Leistung Ihr Gerät unterstützt.

USB Power Delivery, kurz USB PD, ist ein Ladestandard für die Stromversorgung über USB-C. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Powerbank und das angeschlossene Gerät denselben passenden Standard unterstützen und die benötigte Leistung liefern. Prüfen Sie gegebenenfalls auch das Kabel, denn es muss für die gewünschte Leistung geeignet sein.

Ein USB-C-Anschluss, der sowohl Geräte lädt als auch die Powerbank selbst wieder auflädt, spart Platz und zusätzliche Kabel. Mehrere Ausgänge sind praktisch, wenn Sie beispielsweise Smartphone und Kopfhörer gleichzeitig laden wollen. Integrierte Kabel können ebenfalls bequem sein, sofern sie zu den Geräten passen, die Sie mitnehmen.

Beachten Sie die Ladezeit

Wenn Sie die Powerbank täglich auf dem Arbeitsweg verwenden, sollte sie sich zu Hause schnell genug wieder aufladen lassen. Prüfen Sie deshalb neben der Ausgangsleistung zum Laden Ihrer Geräte auch, mit welcher Eingangsleistung die Powerbank selbst lädt. Alternativ hilft die angegebene Wiederaufladezeit. Ein Modell mit großer Kapazität ist wenig praktisch, wenn es zwischen zwei Arbeitstagen nicht rechtzeitig voll wird.

Kabelloses Laden spart das Einstecken eines Kabels, nutzt die gespeicherte Energie aber weniger effizient als Laden per Kabel. Im Test der Stiftung Warentest ging beim kabellosen Laden mehr Energie als Wärme verloren. Für den Arbeitsweg ist die kabellose Variante sinnvoll, wenn Ihnen der Komfort wichtiger ist als die bessere Energieausnutzung.

Achten Sie auf Sicherheit

Kaufen Sie eine Powerbank, deren Kapazität und Leistung klar angegeben sind und die Schutzfunktionen gegen Überladung, Tiefentladung, Kurzschluss und Überhitzung hat. Achten Sie auf ein gut verarbeitetes Gehäuse und klare Herstellerangaben. Während des Ladens sollte die Powerbank auf einer gut belüfteten Fläche liegen und vor Feuchtigkeit sowie extremen Temperaturen geschützt sein.

Eine Sicherheitsprüfung sagt nicht automatisch aus, wie gut ein Gerät Stürze übersteht. Bei den 24 von der Stiftung Warentest geprüften Modellen bestanden die Geräte die Sicherheitsprüfungen ohne Brand oder Explosion. Im Falltest wurden jedoch einige beschädigt; ein Gerät funktionierte anschließend nicht mehr. Gehen Sie deshalb sorgfältig mit der Powerbank um und verwenden Sie ein beschädigtes oder aufgeblähtes Modell nicht weiter.

Bei längerer Lagerung kann sich auch eine selten genutzte Powerbank selbst entladen. Kontrollieren Sie ihren Ladezustand gelegentlich und laden Sie sie bei Bedarf nach.

Das Sparbuch, über Jahrzehnte das Lieblingsbuch vieler Deutscher, hat ausgedient. Die Zinsen lagen im April 2020 bei durchschnittlich 0,02 %. Beim Tagesgeld sieht es nicht viel besser aus. Wer Glück hat, kann noch 0,10 % ergattern. Nur eine längerfristige Bindung in Form von Festgeld bringt mehr Zinsen, aber auch hier steht in aller Regel eine Null vor dem Komma. Wer sein Geld so anlegt, kann zuschauen, wie es jeden Tag an Kaufkraft verliert. Die Zinsen gleichen die Inflation nicht aus. Der Ausweg Börse schien lange Zeit attraktiv, denn seit der Finanzkrise ging es viele Jahre stetig aufwärts. Die Corona-Krise hat aber eindrucksvoll und für viele schmerzlich verdeutlicht, dass Börsenkurse keine Einbahnstraße sind. Auf der Suche nach neuen Formen der Geldanlagen mit einem attraktiven Verhältnis von Chancen und Risiken hält das Internet einige überlegenswerte Ideen bereit.

Robo Advisors

Glaubt man den Anbietern, sind Robo Advisors die besseren Bankberater. Sie werden weder durch Provisionszahlungen noch durch (möglicherweise irreführendes) Bauchgefühl beeinflusst, wenn sie dem Sparer Anlageentscheidungen vorschlagen. Grundsätzlich bedienen sich Robo Advisors konventioneller Anlageinstrumente, insbesondere kostengünstige Indexfonds (ETF), Unternehmens- und Staatsanleihen, Immobilien und Rohstoffe. Algorithmen steuern den Kauf und Verkauf von Titeln. Einfache Robo Advisors nehmen dabei lediglich ein Rebalancing vor, stellen also eine ursprünglich gewollte und durch Wertentwicklungen verschobene Verteilung auf sichere und risikoreichere Anlagen wieder her. Ausgefeiltere Systeme bedienen sich künstlicher Intelligenz, um Frühindikatoren zu deuten, Risikobewertungen vorzunehmen und solche Signale des Marktes gegebenenfalls zum Anlass für die Umschichtung von Portfolios zu nehmen. Damit werden vor allem Verluste begrenzt.

P2P-Kredite

P2P steht für Peer to peer, also Kredite unter gleichgestellten Privatleuten. Über einschlägige Online-Plattformen werden Darlehen an Interessenten vergeben, die im klassischen Bankensystem aufgrund geringer Bonität keine Chance haben, an Geld zu kommen. Auf der Anlegerseite stehen Menschen, die bereit sind, für höhere Erträge ein höheres Ausfallrisiko einzugehen. Der Markt ist attraktiv, mittlerweile mischen hier auch institutionelle Anleger mit. Das Unternehmen Iban hat das schlanke System der P2P-Kredite übernommen, minimiert aber durch Kooperation mit Banken das Risiko auf der Anlegerseite. Das eingesammelte Geld wird Banken zur Verfügung gestellt, die ihre bewährten Methoden der Kreditwürdigkeitsprüfung anwenden, bevor Darlehen vergeben werden. Außerdem sind die Gelder gegen Kreditausfälle abgesichert. Die Zinsen sind zwar etwas niedriger als auf herkömmlichen P2P-Plattformen, für das gebotene Sicherungsniveau sind prognostizierte 2,5 % bis 6,0 % je nach Kontomodell aber sehr ansprechend.

Crowdinvesting

Standardbeispiel für gelungenes Crowdinvesting in Deutschland war Stromberg – der Film, ein Projekt, das letztendlich eine hohe Rendite für die Investoren brachte. Nicht immer läuft es so gut für die Schwarmintelligenz. Viele – vor allem kulturelle – Vorhaben sind auch gar nicht auf materiellen Gewinn ausgelegt, sondern betonen eher die Solidarität mit dem Künstler. Zinsen gibt es dann in Form von nicht käuflichen Sonderausgaben oder einem exklusiven Event. Wer mit Crowdinvesting verdienen will, muss sich das gewählte Projekt genau anschauen hinsichtlich der Erfolgschancen. Bei einem Scheitern droht der Totalverlust. Häufig, zum Beispiel bei Baukrediten, wird eine Absicherung durch Nachrangdarlehen beworben. Aber wie der Name schon sagt, werden Nachrangdarlehen erst getilgt, wenn alle anderen Gläubiger ausgezahlt wurden. Den letzten beißen dann sprichwörtlich die Hunde.

Bild: Bigstockphoto.com / RomanRa

Elektrische Rasierapparate haben der Nassrasur längst den Rang abgelaufen. Rund 60 % der Männer in Deutschland bevorzugen die Trockenrasur. Aus einfachen Schneidewerkzeugen sind technische Wunderwerke geworden. Die Rasierer der Braun Series 9 wurden in einem Test an Dreitagebärten als effizienteste Rasierer der Welt gekürt. Ein vollflexibler Scherkopf mit fünf Elementen ersetzt viele Züge eines herkömmlichen Rasierers und vermindert so – auch dank besonderer Materialien – Reizungen der Haut. Aber selbst wenn ein Elektrorasierer die Nassrasur überflüssig macht – kann er auch einen nahestehenden Menschen ersetzen?

Zuverlässig über Jahrzehnte

Die Frage klingt zunächst seltsam. Der Zusammenhang wird erst deutlich, wenn man die aktuelle Kampagne von Braun verfolgt. #Sakeofkeeping, „um des Bewahrens willen“, erzählt in einem kleinen Film von einem Vater, der von seinem Sohn einen Braun-Rasierer geschenkt bekommt. Es ist kein Spitzengerät der aktuellen Series 9, sondern ein Braun Micron, denn die Geschichte spielt vor fast vierzig Jahren. Nun mag man denken, ein Rasierer reihe sich nahtlos ein in die sogenannten SOS-Geschenke (Schlips, Oberhemd, Socken). Während Textilien aber schnell verschlissen sind, begleitet den Vater sein Braun täglich bis in die heutige Zeit und erinnert ihn bei jeder Rasur an seinen Sohn, zu dem der Kontakt nahezu abgerissen ist.

Ein starker Partner

Auch als der natürliche Verschleiß selbst einen Braun zur Kapitulation zwingt, endet die Verbindung nicht. Ersatzteile für den Micron gibt es nach wie vor, und Braun sorgt für Nachhaltigkeit, indem der eingesandte Micron repariert und einsatzbereit auf den Rückweg geht. Ein Ersatz durch ein wesentlich fortschrittlicheres Series-9-Modell hätte nicht die Welt gekostet. Aber hier geht es um Nachhaltigkeit im doppelten Sinn: um schonenden Umgang mit Ressourcen und um das Behalten einer wertvollen Erinnerung. Dass #Sakeofkeeping zum Vatertag 2019 gezeigt wird, ist kein Zufall. Vatertag ist nicht in erster Linie der Tag lärmender Ausflüge, sondern eine Möglichkeit, über die eigene Vater-Sohn-Beziehung nachzudenken und vielleicht ein nachhaltiges Geschenk für den Vater auszuwählen, das diesen lange begleitet und an seinen Sohn erinnert. Ein Rasierer der Braun Series 9 wäre in diesem Zusammenhang sicher eine gute Wahl.

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Wer genau wissen möchte, welche komplexe Mechanik sich unter dem Zifferblatt verbirgt, wird von Skelettuhren begeistert sein. Erschaffen werden diese Kunstwerke von besonders feinfühligen Uhrmachern, die mit reichlich Kreativität ans Werk gehen.

Der Blick ins Innerste

Skelettuhren erlangen ihren Namen durch ihr soweit wie möglich freigelegtes Uhrwerk. Bis zu 80 Prozent des eigentlichen Materials werden dabei entfernt. So ermöglicht das Skelettieren dem Betrachter einen Einblick in die verschiedenen Funktionsschichten. Fast futuristisch wirkt das offene Zusammenspiel von Rotor, Federn, Rädern und Zeigern. Meistens haben diese Uhren einen gläsernen Boden, um den Effekt perfekt zu machen.

Hohe Kunst der Uhrmacherei

Diese speziellen Uhren erfordern in der Herstellung ein Höchstmaß an Fingerspitzengefühl. Nur wirkliche Meister sind in der Lage, Die Uhrwerke bis auf Millimeterbruchteile perfekt auszuarbeiten, denn so winzig sind die Toleranzen bei dieser Tätigkeit. Daher gehört das Skelettieren per Hand zur absoluten Königsklasse der Uhrmacherei.

Lange Tradition

Das Skelettieren von Uhren blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts wurden derartige Tischuhren hergestellt. Etwa ein Jahrhundert später kamen die ersten skelettierten Taschenuhren hinzu. Das wohl berühmteste Modell wurde für Marie Antoinette geschaffen von dem schweizer Uhrmacher Abraham Louis Breguet. Schon damals übten die filigranen Zeitmesser eine besondere Faszination auf die Menschen aus.

Weiterführendes

  • schicke Skelettuhren aus nachhaltigen Materialen bietet www.laimer.bz
  • wenn Sie sich für Uhren des ostdeutschen Herstellers Ruhla interessieren, finden Sie auf www.ruhla-digital.de zahlreiche Informationen und Bilder

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Wer wünscht sich nicht mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben? Zu dieser Erkenntnis kommt auch eine Studie von Braun. Die seit 2005 zu Procter & Gamble gehörende Marke, bekannt vor allem durch hochwertige Elektrorasierer, ließ 5.000 junge Männer im Alter von 25 – 35 Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Großbritannien, den USA, China und Japan befragen. Die Ergebnisse der Studie wurden zur Fortentwicklung der traditionsreichen Rasierer und Haarpflegegeräte von Braun genutzt. Und sie mündeten in die aktuelle Kampagne des Rasierer-Spezialisten und offiziellem Partner des FC Bayern München.

Fußballern ins Gesicht geschaut

Die Spieler des weltbekannten Fußball-Clubs zeigen Gesicht für die Marke Braun. Neben der Tradition sind auch der unbedingte Wille zum Erfolg und präzise Technik Braun und den Bayern gemeinsam. Nun mag man einwenden, dass es beim Fußball doch wohl eher auf die Beine als auf die Frisur ankommt. Aber das Erscheinungsbild prominenter Fußballer ist nicht erst ein Thema, seit das Fernsehen brillante Nahaufnahmen liefert. Schon die „elf Frisuren“ der 1970er Jahre waren ein heiß diskutiertes Thema. Heute präsentieren ausdrucksstarke Persönlichkeiten des FCB die neueste Braun Gerätegeneration – glattrasiert oder mit Bart, mit modernem Haarschnitt und gepflegtem Styling.

Fünf Scherköpfe in einem Zug

Ein guter Start in den Tag ist für eine klare Mehrheit der in der eingangs erwähnten Studie Befragten von großer Wichtigkeit. Die Braun Series 3 Rasierer kombinieren zwei optimierte Scherfolien mit einem Mitteltrimmer, der widerspenstige Haare noch zuverlässiger erfasst als das Vorgängermodell. Ein Zug reicht, und das schont auch die Haut. Wer wegen empfindlicher Haut eine Nassrasur bevorzugt, verwendet die wasserdichten Series 3 Modelle unter der Dusche mit Rasierschaum. Die Königsklasse, die Braun Series 9, perfektioniert die Rasur. Wie sich der FC Bayern auf dem Spielfeld aufstellt, haben auch diese Rasierer fünf Angriffsreihen, die im Kampf gegen Gesichtsbehaarung mit 10.000 Vibrationsbewegungen über die Haut gleiten. Ergänzt wird das Programm zur Haarpflege und Haarentfernung durch drei Bartschneider, die sich präzise auf verschiedene Längen ab 0,5 Millimetern einstellen lassen. Wer noch größere Flexibilität möchte, entscheidet sich für ein Multigrooming Set. Ob Bart, Kopf- oder Körperbehaarung – hier zeigt sich perfekt gepflegte Individualität.

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In Meißen stand die Wiege der europäischen Porzellan-Herstellung. Nachdem die auch „weißes Gold“ genannten Keramikwaren lange Zeit dem Adel vorbehalten gewesen waren, sorgte die Entwicklung des blauen Zwiebelmusters dafür, dass das edle Geschirr auch im Bürgertum beliebt wurde. Noch heute sind Teller, Tassen und Schüsseln mit dem ebenso zeitlosen wie eleganten Muster beliebte Sammelobjekte.

Unverwechselbares Design

Zwiebelmuster von Meissen
Auch wenn die Kunst der Porzellan-Fertigung in Europa eigenständig entwickelt wurde, geht das Meissner Porzellan mit Zwiebelmuster auf chinesische Vorläufer zurück. Insbesondere das blau-weiße Ming-Geschirr stand dem Muster Pate. Dieses war traditionell mit den drei gesegneten Früchten Granatapfel, Pfirsich und Zitrone sowie Chrysanthemenblüten und anderen Pflanzenmotiven verziert. Allerdings wurden die fernöstlichen Vorlagen in der sächsischen Manufaktur weiter verfeinert und stilisiert, sodass die ursprünglichen Motive nicht mehr erkennbar waren. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde schließlich die volkstümliche Bezeichnung Zwiebelmuster ganz offiziell verwendet.

Wertvolle Handarbeit

Anders als in anderen Manufakturen, die inzwischen maschinelle Druckverfahren verwenden, wird das Meissener Porzellan mit Zwiebelmuster nach wie vor in akribischer Handarbeit hergestellt. Dabei wird die Farbe mit dem Pinsel auf das erst einmal gebrannte und deshalb noch saugfähige Porzellan aufgetragen, weshalb jeder Strich exakt ausgeführt werden muss. Ein zweiter Brand sorgt schließlich dafür, dass die Farbe vor Umwelteinflüssen geschützt und deshalb nahezu unverwüstlich ist. Da das Muster unverändert fortgeführt wird, ist es problemlos möglich, einer bestehenden Sammlung nach und nach neue Teile hinzuzufügen. Wer das Geschirr als Wertlage sammeln möchte, sollte aber vor dem Kauf auf das Markenzeichen auf der Unterseite achten. Nur bei Produkten mit dem Zeichen der gekreuzten Schwerter handelt es sich um echtes Meissener Porzellan. Praktische Software, die speziell zur Verwaltung von Porzellan-Sammlungen entwickelt wurde, finden Sie bei www.sammlersoftware.de.

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Seit einigen Jahren nehmen die Zwischenfälle mit unbemannten Fluggeräten im deutschen Luftraum zu, deswegen hat der Gesetzgeber 2017 striktere Regeln beschlossen: Nun müssen alle Besitzer einer Drohne einen Kenntnisnachweis nach § 21d Luftverkehrs-Ordnung besitzen, sofern ihr Gerät über 2 kg wiegt oder sie es außerhalb von Modellflugplätzen höher als 100 m fliegen lassen wollen.

Führerscheinprüfung durch anerkannte Stellen

Grundsätzlich verantwortet das Luftfahrt-Bundesamt die Verkehrssicherheit im Luftraum, die Durchführung der Führerscheinprüfung hat es aber an zertifizierte Stellen wie den TÜV Süd, DEKRA, einige private Unternehmen und Sachverständige abgegeben. Es gibt grobe Regeln vor, zum Beispiel zu den Inhalten. Die schriftliche Prüfung muss die Themengebiete Luftverkehrsrecht, Meteorologie und Navigation umfassen. Die einzelnen Stellen sind bei der konkreten Gestaltung der Prüfungen allerdings frei.

Erforderliche Unterlagen

An der Prüfung teilnehmen können Personen ab 16 Jahren, wer jedoch unter 18 ist muss eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorlegen. Jeder Bewerber muss außerdem ein polizeiliches Führungszeugnis sowie ein gültiges Ausweisdokument vorlegen.

Führerscheinprüfung für Drohnen: Starke Abweichungen

Der Ablauf bis zum Drohnenführerschein unterscheidet sich zwischen den zertifizierten Stellen erheblich. Die einen Dienstleister verlangen für die Prüfung Präsenzpflicht, bestenfalls liegt der Wohnort in der Nähe. Die anderen Anbieter organisieren die Prüfung online, Prüfende können sie bequem von zu Hause aus erledigen. Wichtig ist auch, ob sie zuvor eine verpflichtende Schulung absolvieren müssen. Bei den Präsenz-Anbietern erfolgt diese ebenfalls an dem jeweiligen Standort, bei einem Online-Dienstleister per Internet-Tutorial. Ob Präsenz- oder Onlineprüfung, ob mit oder ohne Schulung: Von diesen Fragen hängt ab, wie viel ein Drohnenführerschein kostet. Wer die Prüfung nicht besteht und sie wiederholen möchte, muss zusätzliche Kosten einplanen.

Wer eine Drohne fliegen möchte, sollte grundsätzlich über das entsprechende technische und rechtliche Know-how verfügen. Professionelle Drohnenkurse wie sie beispielsweise www.air-shot.ch in der Schweiz anbietet, vermitteln die erforderlichen Kenntnisse in Theorie und Praxis.

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Faszinierende Effekte, überraschende Wendungen und ein leckerer Schokoriegel als Hauptdarsteller: Das neue Video aus dem Hause Milka hat es in sich. Zwei sympathische Stars, Olympiasieger Andreas Wellinger und YouTube-Tänzer Arman!, haben sich für den Videodreh in einer schneebedeckten Salzburger Kulisse zusammengefunden, um den Zuschauern mit verblüffenden Illusionen rund um die Schokoriegel von Milka Lust auf den neuen Riegel „Milka & Peanut Caramel“ zu machen. Gefüllt mit Erdnüssen und Karamell steht die kleine Nascherei im Fokus des Videos.

Leckere Vielfalt mit knackiger, cremiger, knuspriger oder fruchtiger Füllung

Knackige Erdnüsse, goldgelbes Karamell, eine köstliche Erdnusscreme und natürlich zarte Alpenmilch-Schokolade gehen in dem neuen Milka-Riegel eine umwerfende Verbindung ein, der die Schokoriegel-Palette von Milka um eine weitere vollendete Kombination erweitert. Ob crunchy Haselnuss-Creme, krosse Waffeln, herb-süße Oreo-Kekse oder fruchtige Erdbeeren: Neben dem neu entwickelten „Milka & Peanut Caramel“ finden sich in „Milka Nussini“, „Milka & Oreo“, „Milka & Erdbeer“ und „Milka Waffelini“ bekannte Geschmäcker in neuem Gewand wieder: in praktischer Snackform, umhüllt mit Milka-Schokolade – perfekt für die kleine Auszeit unterwegs, im Büro oder Zuhause.

Illusionen und Effekte aus der verschneiten Bergwelt

Das Video fängt die Vielfalt der Milka-Schokoladenriegel ein, indem verblüffende Effekte gezeigt werden. Da verwandelt sich ein gezielt ins Netz geworfener Basketball plötzlich in Milkariegel – oder ein Foto auf Papier wird zur leckeren Realität. Die Herausforderung, einen übergroßen Schokoriegel durch die Schneelandschaft zu ziehen, wird von Arman! und Andreas Wellinger gekonnt gemeistert – logisch, denn der eine ist goldmedaillengekrönter Skispringer und der andere ein talentierter Tänzer. Nach den Anstrengungen und „Zaubertricks“ haben sich die beiden eine Belohnung in Riegelform verdient!

Schokoladige Innovationen aus dem Hause Milka

Als einer der größten Schokoladenhersteller der Welt denkt sich die Firma Milka, die zum Nahrungsmittelkonzern Mondelez gehört, immer wieder etwas Neues aus. Seit der Registrierung der Marke, die schon 1901 erfolgte, überrascht das Unternehmen immer wieder mit neuen Leckereien. Herzstück der Marke war und ist natürlich die zartschmelzende Schokolade – die wirklich ausschließlich mit Milch aus der Alpenregion hergestellt wird – in Tafelform, die seit Unternehmensgründung in einer lilafarbenen Verpackung kommt. Der knackige „Milka & Peanut Caramel“-Riegel ist die neueste Kreation der Milka-Schokoladenspezialisten.

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Ein Systemhaus ist ein Dienstleistungsunternehmen. Es stellt die Brücke zwischen Herstellern und Anwendern verschiedener IT-Produkte dar. Ziel von Unternehmen wie dem regionalen Systemhaus Dunkelberg in Nord-Baden (BW) ist es, den Kunden betriebsfertige Komplettlösungen anzubieten.

Die Leistungen des Systemhauses

Was sich hinter dem Begriff Systemhaus verbirgt, ist vor allem für mittelständische und kleine Betriebe aus allen Wirtschaftsbereichen von Interesse. Allgemein bietet ein Systemhaus die unterschiedlichsten Komplett- oder zumindest Teillösungen im IT-Bereich an. Um diese komplexe Aufgabe zu erfüllen, stellt das Systemhaus zusätzlich zur Software auch die erforderliche Hardwarebasis bereit. Es werden prozessneutrale Infrastrukturen zur Verfügung gestellt sowie spezifische Anwendungen entwickelt und im Betrieb eingeführt. Die Anpassung zugekaufter Fremdanwendungen, beispielsweise aus den Bereichen CRM oder ERP, zählt ebenso zum Leistungsspektrum der Systemhäuser. Das Systemhaus übernimmt das Management kompletter Prozesse.

Branche mit hohem Anspruch

Es ist schwierig, ein Systemhaus-Unternehmen exakt zu definieren. Vielmehr verbirgt sich dahinter ein ganzes Leistungsspektrum, das dem Kunden angeboten wird. Einige Systemhäuser spezialisieren sich auf einen Bereich. Manche betreiben Rechenzentren, wodurch der Kunde keinen eigenen Server benötigt. Zusätzliche Postfächer können jederzeit angemietet werden. Andere Systemhäuser konzentrieren sich mehr auf beratende Dienstleistungen. Die Branche kann es sich nicht leisten „Business as usual“ zu praktizieren. Denn auch die Kunden selbst sind inzwischen bestens informiert und verlangen nach vorausplanenden, proaktiven Managed Services und Cloud-Lösungen.

Weitere Informationen rund um das Thema Computer finden Sie bei ClubComputer.

Ein einsamer Gamer vor dem Bildschirm, weit entfernt von jeglichem sozialen Kontakt, das war früher. Spieler von heute erfreuen sich an Multiplayer-Games, vernetzen sich weltweit, knüpfen auf diese Weise neue Kontakte und üben sich nebenbei noch in Fremdsprachen. Eine Clan App hilft bei der Logistik der komplexen Spiele.

Spielen zwischen verschiedenen Zeitzonen

Beziehungen leicht gemacht, könnte man die Multiplayer-Games beschreiben, denn am Anfang steht bereits das verbindende Interesse, eben einfach gemeinsam erfolgreich zu zocken und viel Spaß dabei zu haben. Damit der Spielspaß nicht durch logistische Schwierigkeiten getrübt wird, erleichtert eine Clan App die Organisation des Spielertrupps. Die App ist Terminkalender und Nachrichten-Tool zugleich. Clananführer können über sie Aufgaben und Rechte an andere Spieler verteilen.

Immer up to date

Auf diese Weise werden nicht nur die kommunikativen Bedürfnisse der Mitspieler befriedigt, sondern alle mit den aktuellsten Informationen versorgt. Formulare zur Aufgabenverteilung werden aufgesetzt und verteilt. Zusätzlich werden Statistiken über Besucher- und Mitgliederzahlen angefertigt. Mit der App müssen sich die Mitspieler weniger mit organisatorischen Dingen herumschlagen. Sie können sich mehr auf den Spielspaß konzentrieren, der auf diese Weise sogar zwischen verschiedenen Zeitzonen problemlos funktioniert. Um die nun gut organisierte, vernetzte Unterhaltung noch mehr auszukosten, können außerdem noch Wetten abgeschlossen werden. Wie man sich am besten organisiert, welche Hardware empfehlenswert ist und andere tolle Insidertipps finden leidenschaftliche Gamer unter www.clankeeper.de.

Konsole oder PC defekt? Der TechPirat repariert zu günstigen Konditionen.

Wenn von den großen Entdeckungen ist, die unser modernes Kommunikationszeitalter erst möglich machten, fallen meist Namen wie Marconi und Edison. Nur wenige wissen, wie viel Anteil das exzentrische Genie Nikola Tesla an den Erfindungen, denen wir dies zu verdanken haben, hat. Der serbische Erfinder wurde von skrupelloses Konkurrenten ausgebootet, als er an einer revolutionären und vor allem äußerst kostengünstigen drahtlosen Energieübertragung arbeitet, und schließlich der Lächerlichkeit preisgeben. Nachdem er lange Zeit völlig vergessen war, werden inzwischen Tesla und seine bahnbrechenden Erfindungen wiederentdeckt.

Grundlagenforschung mit Strom und Strahlen

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war eine Zeit der Grundlagenforschung, zu der Tesla insbesondere im Bereich der Elektrizität enorm beigetragen hat. Bereits während seiner Kindheit faszinierten ihn Geräte aller Art, und während seines Studiums der Elektrotechnik entwickelte er die Idee für einen neuartigen elektrischen Motor. Nachdem er zeitweise für Edison gearbeitet und sich schließlich mit diesem überworfen hatte, folgte noch zahllose weitere Erfindungen, die ihrer Zeit weit voraus waren.

Technologie der Zukunft

Obwohl Tesla zu seiner Zeit oft verlacht wurde, ist vieles von dem, was er erdacht hat, zur Ausgangsbasis modernster Entwicklungen. Seine bekannteste Erfindung ist mit Sicherheit der Wechselstrommotor, der auf einem rotierenden Magnetfeld beruht und aus dem die heutigen Induktionsmotoren hervorgingen. Die Tesla-Spulen, die auf www.teslatronics.de näher vorgestellt werden, wirken noch heute sehr futuristisch. Sie ermöglichen die Erzeugung hochfrequenter Hochspannung, eignen sich in kleiner Form aber auch, Kinder und Erwachsene gleichermaßen für die Magie der Elektrizität zu begeistern.

Bildquelle:

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Gallery: http://wellcomeimages.org/indexplus/image/M0014782.html
Photographer: Dickenson V. Alley, CC-BY 4.0, Link

RC Rennboote sorgen auf jedem Gewässer für Aufsehen. Verständlicherweise sollten diese Boote ausreichend motorisiert sein. Mittlerweile gibt es tatsächlich Rennboote, die locker die 200 km/h Marke knacken. So wurde schon 2008 ein Youtube-Video veröffentlicht, wo ein solches Boot eine Geschwindigkeit von 225,3 km/h erreichte.

Es kommt dabei nicht nur auf die Motorisierung an. Auch die Erfahrung ein solches Geschoss richtig auf der Wasseroberfläche zu halten ist wichtig. Doch welche Motortypen sind überhaupt in der Lage diese Geschwindigkeiten zu erreichen?

Welche Motoren erreichen die höchste Geschwindigkeit?

Wenn es um eine hohe Leistung geht, führt kaum ein Weg an die Brushless- Elektromotoren vorbei. Noch nicht einmal Verbrenner erreichen einen solch hohen Wirkungsgrad. Da diese Elektromotoren ohne Bürsten arbeiten, ist auch der Verschleiß nur sehr gering. Jedoch sind diese Motoren recht aufwändig in der Herstellung und daher sehr teuer.

Diese hohe Leistung können Brushless-Motoren aber nur mit Akkus erreichen, die auch genügend Energie liefer können. Aus diesem Grund eignen sich für diese RC-Motoren 2S oder 3S-LiPo-Akkus am besten.

Die wichtigsten Leistungsangaben eines Rennmotors für Speedboote

Brushless-Motoren sind häufig mit einer kV-Angabe gekennzeichnet. Hierbei handelt es sich um maximale Drehzahl ohne Last. Daraus kann man einfach die Leerlauf-Drehzahl errechnen. Hat man zum Beispiel einen 3.500 kV Brushless- Motor, der mit einem 11,1 Volt 3S-LiPo-Akku betrieben wird, multipliziert man 3.500 x 11,1 und erhält 38.850 Umdrehungen pro Minute als Leerlauf- Drehzahl.

Eine weitere wichtige Angabe sind die Turns, die ebenfalls die Leistung darstellen. Hierbei geht es um die Motorwicklungen. Je höher diese sind, desto höher ist das Drehmoment, aber gleichzeitig werden Drehzahl und Stromverbrauch gesenkt. Hiervon profitiert auch der Fahrtregler, der weniger mA-Strom verbraucht.

Welches sind nun die schnellsten Motoren für RC Rennboote?

Die nachfolgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da regelmäßig von den Firmen neue und leistungsstärkere RC-Motoren auf den Markt gebracht werden. Die nachfolgenden Motoren sind reine Brushless- Modelle von bekannten Herstellern – aufsteigend sortiert nach Leistung.

Mittlerweile sind viele renommierte Motorenhersteller mit vergleichbaren Modellen vertreten. Die Preise fangen bei rund 80 Euro an und können durchaus bis 400 Euro und höher liegen.

  • 6-POLE 36-56-2030 BRUSHLESS MARINE MOTOR von AquaCraft, 2.030 kV, max. 18,5 V, 37.555 Umdrehungen pro Minute
  • 92034 4 POL BRUSHLESS MOTOR 2900KV von Amewi, 2.900 kV, 11,1 V, 32.190 Umdrehungen pro Minute
  • Vector k7 Brushless Motor – 10.5T – LRP 50451, 3.600 kV, 11,1 V, 39.960 Umdrehungen pro Minute
  • Lehner 2240-7 High Amp, 50.000 Umdrehungen pro Minute
  • LMT Lehner 1940-7, 85.000 Umdrehungen pro Minute

Bild: bigstockphoto.com / smuay

Wilde Tiere vom Amazonas bis zum Outback, die faszinierende Welt jenseits der Erde zum Greifen nah und von den Maya-Ruinen Mexikos direkt ins aufregende New York: Der neue View-Master von Mattel bringt spannende Abenteuer buchstäblich ins Kinderzimmer. Ob Sehenswürdigkeiten, Weltraum oder Wildnis – all diese Ziele sind mit der Virtual-Reality-Brille für Kinder und die ganze Familie nur wenige Minuten weit entfernt.

Aus 2D wird 3D

Über Jahrzehnte hinweg war der View-Master von Mattel als Stereo-Betrachter für Dia-Bilder treuer Begleiter vieler Kinder. Durch die Augmented- und Virtual-Reality-Technik wurde daraus eine Virtual-Reality-Brille, die im Starterpack mit Fixierungsschiene für das Smartphone und einer 30-minütigen Vorschau-Erlebniskarte geliefert wird. Verbunden mit einem kompatiblen iOS- oder Android-Smartphone wird das Eintauchen in 3D-Welten und spannende 360°-Ansichten möglich – Lernerfahrungen inklusive. Zusätzlich erhältlich sind derzeit drei Erweiterungspacks. Hier lädt Partner National Geographic in „Wildtiere“ in die Heimat wilder Tiere wie Löwen, Jaguaren oder Kängurus ein und entführt dazu in den Dschungel oder die Wüste. Das „Spannende Orte“-Paket stellt Tempel und weitere beeindruckende Wahrzeichen auf der ganzen Welt vor und für die Astronauten unter uns bietet das „Weltraum“-Erweiterungspack die Erkundung ferner Planeten und Sterne an.

So funktioniert der View-Master

Die View-Master-App aus dem Google-Play- oder dem Apple-Store auf das Smartphone laden, den im Erweiterungspack enthaltenen Reisepass scannen, das Smartphone in die Brille einlegen und damit auf die zum Pack gehörige Erlebniskarte schauen – schon kann die Reise beginnen. Pro Erweiterung warten 90 Minuten atemberaubender Bilder und Landschaften auf ihre Entdeckung. Mittels einfachen Anklickens kommen dazu noch kindgerecht aufbereitete Informationen. Durch die einfache Handhabung ist die Bedienung des View-Masters im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht. Die Abenteuer selbst dürften aber nicht nur den Nachwuchs erfreuen – auch ältere Generationen, die zu Kinderzeiten ihren Spaß mit der früheren Version des View-Masters hatten, dürften ihre Freude an den Erlebnissen in der virtuellen Welt haben.



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Computerspiele-Fans freuen sich schon seit Längerem über die vielen Entwicklungen im Bereich der Virtual Reality (VR), mit denen sie Spiele umfassender und wie am eigenen Leib erleben können. Doch nicht nur die Gaming-Community, auch ganz normale Menschen können von der virtuellen Realität profitieren, wie der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung in seiner neuen Kampagne #BeFearless beweist. Mit Hilfe moderner VR-Technologie werden in diesem wissenschaftlich-technischen Experiment Ängste konfrontiert und therapiert.

Die #BeFearless-Initiative

Im Rahmen von #BeFearless betreten sechs mutige Probanden in einem von Experten entwickelten Programm virtuelle Umgebungen zur Therapie ihrer Ängste. Mit am Start sind die VR-Brille Samsung Gear VR, die zusammen mit den VR-Spezialisten von Oculus entwickelt wurde, einer eigens für das Training entwickelte App sowie ein Samsung-Smartphone. Zwei Wochen lang trainieren die Teilnehmer damit die Überwindung von Höhenangst und das Sprechen vor Gruppen. Dabei teilen sie ihre Erfahrungen unter dem Kampagnen-Hashtag auf sozialen Netzwerken, womit sie nicht nur Andere dazu animieren, sich ebenfalls ihren Ängsten zu stellen, sondern erhöhen auch das öffentliche Bewusstsein für Angsstörungen. Zum Abschluss der Kampagne werden sich die Probanden mit dem furchtlosen Highrunner Jason Paul in Dubai ihren Ängsten dann im echten Leben die Stirn bieten und ihre bisherigen Grenzen überschreiten.

Virtuelle Realität zur Angsttherapie

Ob Höhenangst, eine soziale Phobie oder die scheinbar banale Angst vor Spinnen – tausende Deutsche leiden unter Angststörungen, die verschieden stark ausgeprägt sind und teilweise den Alltag erheblich einschränken. Seit jeher glauben Psychologen an die Wirkung von Konfrontation als Angsttherapie und haben bereits vor Jahren Virtual Reality als wirksame Therapieform entdeckt. Die Betroffenen befinden sich dank der VR-Brille in einer virtuellen Wirklichkeit, die am Computer generiert wurde und trotzdem absolut echt wirkt. Dort können sie ihre Ängste konfrontieren, ohne Konsequenzen bei Versagen zu befürchten. Bei Erfolgen hingegen wird die Angst, die ein rein psychisches Phänomen ist, abgebaut und wegtrainiert. Samsung möchte unter dem Motto „Launching People“ seine Produkte dazu einsetzen, Menschen ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Mit #BeFearless kommt nun die Virtuelle Realität für ein angstfreies Leben hinzu.

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Der neue Audi A4 Avant beeindruckt äußerlich durch eine souveräne Linienführung mit sportlich-elegantem Ausdruck. Den Innenraum kennzeichnet mit Audi connect und Audi virtual cockpit innovative Kommunikationstechnik. Dabei werden Information, Kommunikation und Unterhaltung zum eindrucksvollen Erlebnis. Moderne Sicherheits-Features und ebenso kraftvolle wie sparsame Motoren gewährleisten eine sichere, umweltfreundliche Mobilität. Eine intelligente Raumaufteilung sorgt für großzügigen Platz für die Insassen und bietet eine beachtliche Ladekapazität.

Funktionaler Luxus und stressfreies Fahrvergnügen

Das optional erhältliche Audi virtual cockpit präsentiert sich als multifunktionales Medium mit einem 12,3-Zoll-HD-Farbdisplay. Das Anzeige-Element zeigt auf zwei wechselbaren Modi die ausgewählten Informationen. Über die im Lenkrad des A4 Avant integrierte Bedienfunktion kann zwischen den Menüs der Audioanlage und des Bordcomputers sowie der Navigation und des Telefons gewählt werden. Dabei wird die jeweilige Menüwahl auch durch einen Farbwechsel im Display deutlich. Tacho und Drehzahlmesser sind im Infotainment-Modus als übersichtliche Rundelemente dargestellt. Hochmoderne Assistenzsysteme wie die Pausenempfehlung, die den Fahrer bei Unaufmerksamkeiten warnt, unterstützen die Fahrsicherheit wirkungsvoll.

Über Audi connect und eine Simkarte ist das Fahrzeug mit dem mobilen Internet verbunden, wodurch eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen wie zum Beispiel aktuelle Verkehrsinformationen oder Wetterberichte online abgerufen werden können. Eine zuverlässige und transparente Navigation zum Fahrziel und zweckmäßige Ansichten über Google Street View dienen nicht zuletzt dem Ziel der Verkehrssicherheit. Auch Entertainment für Fahrer und Mitfahrer liefert Audi connect, beispielsweise durch Zugriff auf verschiedene Musikstreaming-Dienste oder die neuesten Social-Media-Posts. Daneben dient Audi connect als mobiler Hotspot für die mobilen Endgeräte der Insassen. Dieser kommunikative Mehrwert wirkt sich in jeder Hinsicht positiv auf die Fahrqualität aus.

Welche weiteren modernen Features der neue Audi A4 Avant bietet, erfahren Sie auf den Social-Media-Seiten von Audi:

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